Nils Petersen (Foto: Imago, imago/DeFodi)

Fußball | Nationalmannschaft Petersen verteidigt DFB-Team

Nach dem frühen WM-Aus ist das DFB-Team häufig kritisiert worden. Ein Punkt war dabei auch die Sonderbehandlung der Fußballstars. Nun stellt sich der Freiburger Nils Petersen hinter seine Teamkollegen.

Nils Petersen hat eine Sonderbehandlung für Spieler der deutschen Fußball-Nationalmannschaft verteidigt. "Ich verstehe den öffentlichen Zwiespalt, aber meine Meinung ist: Die Nationalspieler verdienen es in einem gewissen Maß, verwöhnt zu werden", sagte der Stürmer des Bundesligisten SC Freiburg in der "Sport Bild" und ergänzte: "Die Belastung ist enorm hoch, wenn ich an die Spieler von Bayern denke: Sie haben nur englische Wochen, Spieler wie Kimmich auch noch den Confed Cup gespielt."

"Viele unterschätzen das Leben eines Nationalspielers"

Während Petersen "mit Freiburg mal die Beine hochlegen" könne, "müssen diese Spieler immer weiter powern. Zumal die Aufmerksamkeit und der Druck von außen riesig sind, sei es von den Fans oder den Medien. Du spielst plötzlich für 80 Millionen Menschen". Viele würden das Leben eines Nationalspielers "unterschätzen", sagte der 29-Jährige, der in der Vorbereitung auf die WM in Russland zur DFB-Elf von Bundestrainer Joachim Löw gehörte.

Für die Endrunde wurde Petersen aber nicht nominiert. "Ich war nur zwölf Tage bei der deutschen Mannschaft dabei, aber diese Tage haben unheimlich viel Kraft gekostet", sagte Petersen und resümierte:"Ich kann verstehen, dass es für die Nationalspieler eine Sonderbehandlung gibt und sie etwas in Watte gepackt werden."

STAND