Joachim Jogi Löw mit einer Pfeife im Mund beim Training der deutschen Nationalmannschaft (Foto: Imago, imago images / Hübner)

Fußball | Nationalmannschaft Löw vor Reifeprüfung gegen Niederlande

Der Start in die EM-Qualifikation könnte anspruchsvoller kaum sein: Die stark verjüngte deutsche Nationalmannschaft tritt bei Erzrivale Niederlande an. Es ist ein ultimativer Stimmungstest.

Bei dem wohl schwersten Länderspiel des Jahres am Sonntag (20.45 Uhr) hat die stark verjüngte DFB-Auswahl mit dem Auftakt in der EM-Qualifikation beim Erzrivalen aus den Niederlanden eine große Reifeprüfung vor der Brust. Es ist ein Showdown - und das gleich im zweiten Länderspiel der von Bundestrainer Joachim Löw ausgerufenen "neuen Zeitrechnung" nach dem sportlichen Horror-Jahr 2018 mit WM-Vorrunden-Aus und Nations-League-Abstieg.

Showdown zwischen Deutschland und Holland

Ein Showdown beim Erzrivalen. Beim größten Konkurrenten in der EM-Qualifikation. Bei dem Gegner, der Deutschland vor etwas mehr als fünf Monaten mit 3:0 gedemütigt und Löw fast aus dem Amt geschossen hatte. Ein Spiel mit viel Sprengkraft für den Bundestrainer. Sollte die DFB-Elf einmal mehr deutlich unterliegen, könnte der ohnehin wackelige Stuhl von Joachim Löw langsam aber sicher zu kippen beginnen.

Für Jogi Löw könnte es bei einer Niederlage gegen die Niederlande eng beim DFB-Team (Die Mannschaft) werden. Was meint ihr dazu? 🎙

Rüdiger, Ginter oder Kehrer? Gnabry wieder fit

Bei der heutigen Pressekonferenz vor der Partie gegen die starken Holländer zeigte sich der Bundestrainer allerdings selbstbewusst. An eine Niederlage denke er nicht. Ob die deutsche Nationalelf mit einer Dreier- oder Vierkette antreten werde, wollte der Nationaltrainer noch nicht verraten. Fest steht wohl, dass der ehemalige Hoffenheimer Niklas Süle eine feste Säule in der Innenverteidigung darstellen wird. Ob neben ihm der Ex-Stuttgarter Antonio Rüdiger, der Ex-Freiburger Matthias Ginter oder der Tübinger Thilo Kehrer auflaufen werden, hängt von der taktischen Ausrichtung ab. Definitiv fit ist nach seiner grippebedingten Pause gegen Serbien wieder der gebürtige Stuttgarter Serge Gnabry.

Festlegen wollte sich Joachim Löw übrigens auf einer Position: Auch gegen die Niederlande bleibt Manuel Neuer die feste Nummer 1 im deutschen Tor.

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