Thilo Kehrer im Kreise der deutschen Nationalmannschaft (Foto: Imago, Andreas Gora)

Fußball | Nationalmannschaft Thilo Kehrer - ein Gesicht des Neustarts

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Nach der verkorksten WM 2018 in Russland soll es einen Umbruch in der deutschen Nationalmannschaft geben. Eines der neuen Gesichter ist der Tübinger Thilo Kehrer, der bei Paris St. Germain unter Vertrag steht.

In die französische Hauptstadt war Kehrer im Sommer gewechselt. Rund 37 Millionen Euro ließ sich PSG den Transfer des Abwehrspielers vom FC Schalke 04 kosten. Nun wird der 22-Jährige von Thomas Tuchel trainiert und kickt mit Neymar, Kylian Mbappe und Co. - ein rasanter Aufstieg.

Seine Berufung in die Nationalmannschaft ist daher nur logisch und eine der Konsequenzen, die Bundestrainer Joachim Löw nach dem frühen WM-Aus der deutschen Nationalmannschaft gezogen hat.

Tübinger mit einigen Stationen

Kehrers Wurzeln liegen in Tübingen. Bis 2006 spielte er für die TSG Tübingen. Später spielte er für den SSV Reutlingen und wechselte dann in das Nachwuchs-Leistungszentrum des VfB Stuttgart. 2012 folgte der Wechsel in die Kaderschmiede von Schalke 04.

"Ein schwäbischer Junge geblieben"

Den Bezug zu seiner Heimat hat Kehrer nicht verloren. Stefan Albert, sein ehemaliger Jugendtrainer, sagte dem SWR, dass der Paris-Profi "immer mal wieder hier in Tübingen ist. Er ist schon so ein bisschen ein kleiner schwäbischer Junge geblieben - auch wenn er sein halbes Leben auf Schalke verbracht hat".

Vor wenigen Wochen erst feierte Kehrer sein Länderspieldebüt für die deutsche Nationalmannschaft. Für den gebürtigen Schwaben nur der Anfang. Sein Aufstieg führte ihn aus Tübingen bis nach Paris - und ein Ende ist längst noch nicht abzusehen.

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