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Torjubel vor Fans – am Samstag in Rostock. Da ging es und zeigte dem Land – es geht doch.

Rund 700 ausgesuchte Fans durften ins Stadion, feierten gemeinsam mit den Spielern und setzten ein Zeichen der Hoffnung in schwierigen Zeiten. Rostock konnte sich den Versuch leisten. Ein ausgeklügeltes Gesamtkonzept in der Hansestadt mit Tests, eigener App und vielen guten Ideen sorgt im Norden für sehr geringe Ansteckungsraten und ermöglichte damit Zuschauer im Stadion. So macht die Rückkehr der Fans Sinn – entsprechend der Pandemie-Lage, mit kluger Strategie und Verstand, unaufgeregt.

Keine Rückkehr zur Normalität

Der Rostocker Weg sollte Schule machen. Damit sind wir immer noch weit entfernt von diesen Bildern mit vollen Rängen – wie beim VfB Stuttgart gegen Bielefeld vor ziemlich genau einem Jahr. Rostock bedeutet nicht die Rückkehr der Normalität. Das Spiel am Samstag war nur ein erster Schritt in diese Richtung. Hansas Weg ist definitiv nicht der Weg des ganz großen Fußballs. Denn Karl-Heinz Rummenigge oder Uefa-Präsident Aleksander Ceferin haben nix kapiert. Pauschale Forderungen nach Fanrückkehr und Fußballprivilegien sind und bleiben deplatziert.

Ein Zeichen der Hoffnung

Dazu ist die Lage nach wie vor zu ernst. Selbst die Olympiamacher in Tokio scheinen deutlich realistischer als die Uefa zu sein. Mittlerweile ist klar, es wird nur japanische Zuschauer bei Olympia geben. Das ist unendlich schade für die Sportfans aus aller Welt – aber realistisch und angemessen in Zeiten von Covid. Besser ausgesuchte und getestete Fans als gar keine. Das ist das Zeichen von Rostock und auch von Tokio. Das ist ein gutes Zeichen, ein Zeichen der Hoffnung. Und Hoffnung brauchen wir doch alle in Corona-Zeiten.

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