Der Karlsruher Florian Ballas nach der 2:3 Niederlage. (Foto: picture-alliance / Reportdienste, Picture Alliance)

Fußball | 2. Bundesliga

Acht Gegentore in zwei Spielen: KSC hadert mit "einfachen Fehlern"

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SWR, jh

Der Karlsruher SC verliert auch das zweite Spiel der neuen Saison. Mut machen die zweite Hälfte gegen Magdeburg und die Unterstützung der Fans. Stimmen von Trainer und Spielern.

Christian Eichner, der Trainer des Karlsruher SC, lobte nach der 2:3-Niederlage gegen Magdeburg die Fans. "Es ist keine Selbstverständlichkeit, nach eineinhalb Spielen mit 0:8 zurückzuliegen und die Mannschaft so zu supporten", sagte er und bedankte sich bei den 16.679 Zuschauern im Wildparkstadion. Der KSC hatte bereits die Auftaktpartie der 2. Bundesliga gegen Paderborn 0:5 verloren und lag gegen Magdeburg zur Pause 0:3 hinten. "Es war die gottverdammte Pflicht, nicht nur diese Halbzeit zu gewinnen, sondern auch vorzuleben, dass wir nochmal zurückkommen können", sagte Eichner mit Blick auf die zweite Hälfte, in der der KSC durch Tore von Marvin Wanitzek und Neuzugang Mikkel Kaufmann auf 2:3 verkürzte.

KSC-Trainer Eichner: Einfache Fehler abstellen

Dass es nicht zu einem Punkt reichte und die Badener nach zwei Partien Letzter in der 2. Bundesliga sind, habe vor allem zwei Gründe: Zum einen bekomme sein Team "zu einfache Tore", erklärte Eichner. Das müsse abgestellt werden. Das 0:3 beispielsweise leitete Verteidiger Daniel Gordon mit einem schlechten Rückpass ein. Zum anderen müssten seine Spieler "im letzten Drittel dringend zulegen". Vor allem der vorletzte Pass sei oft zu ungenau, weshalb die Mannschaft aus vielversprechenden Situationen zu wenig mache. Und die Chancen, die sie sich herausspielt, vergebe sie zu leicht. "Ich hoffe, es fällt niemand vom Stuhl, wenn ich sage, dass es zur Pause auch 3:3 hätte stehen können."

Stuttgart, Mainz

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Christian Eichner: Leidenschaft in der zweiten Hälfte hat gestimmt

Die Leidenschaft, mit der die Karlsruher nach der Pause aufgetreten sind, "sei der einzige vernünftige Weg" für die nächsten Wochen. Entscheiden beteiligt waren daran die Einwechselspieler. Zur zweiten Halbzeit tauschte Eichner die komplette Offensive aus - und kurbelte sie so an. Mikkel Kaufmann, Simone Rapp und Kelvin Arase belebten die Partie. "Wir haben eine gute Reaktion gezeigt, darauf bauen wir auf", sagte Rapp hinterher, der zuvor mit einem Bandscheibenvorfall ausgefallen war. "Das ganze Stadion war hinter uns, schade, dass wir nicht mindestens ein Punkt für die Fans geholt haben." Nach seinem Bandscheibenvorfall habe er sich gut gefühlt, hätte aber gerne seine erstes Tor erzielt. "Eine Möglichkeit hätte ich reinschießen müssen."

Ein Zähler sei drin gewesen, meinte auch Kelvin Arase. Mit seiner eigenen Leistung war er "halb zufrieden", schließlich habe auch er eine Chance gehabt, die er vergab. Jetzt gehe es darum, Selbstvertrauen im Training und im DFB-Pokal zu holen. Der KSC spielt am Freitag (29.07., 18 Uhr) bei der TSG Neustrelitz.

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