Angreifer Philipp Hofmann vom Karlsruher SC (Foto: imago images, Carmele/tmc-fotogafie.de)

Fußball | 2. Bundesliga

Trainingsauftakt beim Karlsruher SC - Wie geht es mit Philipp Hofmann weiter?

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Vor rund zugelassenen 500 Zuschauern hat der Karlsruher SC am Sonntag seine Vorbereitung auf die neue Saison in der 2. Bundesliga aufgenommen. Die Zukunft von Torjäger Philipp Hofmann erscheint indes weiter offen.

KSC-Trainer Christian Eichner standen in der ersten Übungseinheit im Karlsruher Wildpark neben den vier Torhütern noch 23 Feldspieler zur Verfügung. Darunter waren auch die drei Neuzugänge Fabian Kaufmann (Eintracht Braunschweig), Leon Jensen (FSV Zwickau) und Lucas Cueto (Viktoria Köln). Ebenfalls zu seinem ersten Training als fest verpflichteter Karlsruher meldete sich Philip Heise, der bislang nur von Norwich City ausgeliehen war.

Eichner will keine Wiederholung des Wechseltheaters

Zum Stand der Dinge beim umworbenen Hofmann (Vertrag bis 2022) konnte Eichner keine neuen Informationen geben. "Ich habe aber klar hinterlegt, dass ich eine solche Geschichte wie letztes Jahr nicht mehr haben möchte", erklärte der Coach mit Blick auf den damaligen Saisonauftakt in Hannover. Da hatte sich Hofmann aufgrund von Wechselangeboten mental nicht in der Lage gesehen aufzulaufen. In diesem Jahr soll unter anderem der Hamburger SV starkes Interesse an dem Angreifer haben, der in der letzten Saison 13 Treffer für die Badener erzielte. Gegenüber den Badischen Neuesten Nachrichten schloss Hofmann allerdings einen Wechsel innerhalb der 2. Bundesliga aus: "Wenn ich wechsle, dann nur eine Liga höher. Innerhalb der Liga macht das für mich keinen Sinn. Hier haben wir einen guten Zusammenhalt in der Mannschaft", betonte der Stürmer des KSC. Hofmann seien derzeit keine Anfragen bekannt. „Es sieht jetzt danach aus, dass ich hier bleibe. Aber man weiß, es kann immer viel passieren“, sagte Hofmann.

Marvin Pourié hat wohl keine Zukunft beim KSC

In Marvin Pourié, zuletzt an den 1. FC Kaiserslautern ausgeliehen, tummelte sich auch ein altbekanntes Gesicht auf dem Karlsruher Trainingsplatz. In den Planungen des KSC spielt der 30-Jährige aber laut Eichner auch weiterhin keine Rolle.

Die Badener suchen noch nach einem Ersatz für Stürmer Babacar Gueye und Innenverteidiger Kevin Wimmer. "Aber wir wären auch so bereit, morgen eine sehr ordentliche Zweitligamannschaft aufs Parkett zu bringen", sagte Eichner. Nachwuchstalent David Trivunic allerdings wird den Klub in Richtung des Oberligisten FC Nöttingen verlassen. Das gab der Verein nach dem Auftakttraining bekannt.

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