Drei KSC-Spieler liegen sich in den Armen und feiern den Hattrick von Fabian Schleusener. (Foto: IMAGO, IMAGO / Eibner)

Fußball | DFB-Pokal

KSC schießt sich den Liga-Frust von der Seele

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AUTOR/IN
Michael Richmann

Der KSC hat sich im DFB-Pokal souverän gegen die TSG Neustrelitz durchgesetzt. Die Badener hoffen nun auf Auftrieb für die Liga.

Endlich ein Sieg. Der Karlsruher SC ist eine Runde weiter und hat sich nach zwei heftigen Niederlagen zum Auftakt der 2. Bundesliga im DFB-Pokal keine Blöße gegeben. Zwar ist das Oberliga-Team der TSG Neustrelitz nicht der entscheidende Maßstab, doch Trainer Christian Eichner weiß, wie wichtig der erste Pflichtspiel-Sieg für die derzeit leicht angeknackste KSC-Psyche ist: "Wer uns die letzten Wochen verfolgt hat, hat gesehen, dass die eine oder andere Situation nicht ganz rund lief", sagte der 39-Jährige. "Wir wollten souverän auftreten und erwachsen Fußball spielen. Ich denke, das hat die Mannschaft gezeigt."

KSC mit Seriösität und Konsequenz

Fabian Schleusener machte mit einem Hattrick (12./14./41.) schnell deutlich, dass der KSC seiner Favoritenrolle gerecht wurde. "Die nötige Konsequenz, die Seriosität, mit der wir in das Spiel gegangen sind. Wir haben niemanden unterschätzt, sondern von Anfang an Gas gegeben und das bis zur 90. Minute durchgezogen. Das hat mir sehr gut gefallen", sagte der Torjäger, der sich trotzdem ärgerte, nicht noch den einen oder anderen Treffer mehr erzielt zu haben.

KSC-Abwehr hält diesmal dicht

Dafür durften sich Jerome Gondorf (67.), Malik Batmaz (71.), Daniel Gordon (73.) und Simone Rapp (82./87.) den Liga-Frust von der Seele schießen. Diesmal hielt auch die Abwehr dicht. "Das ist im Gesamtpaket nicht ganz so unwichtig für uns gewesen", meinte Eichner. In der Liga haben die Badener in zwei Spielen bereits acht Gegentore hinnehmen müssen.

Der Sieg und das "zu Null" geben dem KSC Hoffnung für kommende Aufgaben. "Nächste Woche geht's weiter in der Liga. Da wollen wir jetzt auch loslegen", hofft Schleusener. Dann muss der KSC bei Bundesliga-Absteiger Greuther Fürth (Freitag, ab 18:30 Uhr, live im Audiostream auf Sportschau.de) antreten.

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