Sandhausen-Coach Alois Schwartz und KSC-Trainer Christian Eichner standen im März 2019 noch gemeinsam an der Seitenlinie des KSC. (Foto: IMAGO, IMAGO / Pressefoto Baumann)

Fußball | 2. Bundesliga

KSC und Sandhausen streiten sich um die Favoritenrolle

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Baden gegen Kurpfalz oder KSC gegen SV Sandhausen. Doch vor dem Duell am Samstag streiten sich die beiden Vereine um die Favoritenrolle - niemand will sie haben.

Wer ist Favorit, wenn keiner Favorit sein will? Der SV Sandhausen, mit zwei Siegen und einer knappen Niederlage bei Darmstadt 98 auf Platz sechs der 2. Bundesliga? Oder der nominell besser besetzte aber immer noch sieglose Karlsruher SC auf Platz 16? Das Problem: Beide Vereine wollen lieber als Underdog in die Partie am Samstag (ab 13.00 Uhr live im Audiostream von Sportschau.de) starten.

KSC-Trainer Christian Eichner sagte in einem Interview der Online-Plattform "ka-news.de", die mit sechs Zählern gestarteten Sandhäuser könnten im Aufstiegskampf mitmischen und legte sich fest: "Der SVS geht als Favorit ins Spiel."

Sandhausen schiebt die Favoritenrolle zum KSC

Davon wollte Sandhausen-Coach Alois Schwartz, der bis Februar 2020 noch Eichners Vorgesetzter beim KSC war, vor dem Nordbaden-Duell jedoch nichts wissen. "Damit haben wir uns in Sandhausen noch nie beschäftigt", sagte Schwartz. "Wir haben erst drei Spieltage hinter uns, und bisher waren alle Spiele sehr eng", so Schwartz am Donnerstag und schob die Favoritenrolle hinüber zum Karlsruher SC. "Der KSC als Verein hat eine Wucht und eine Tradition. Er ist ein Kandidat für die Bundesliga."

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KSC mit großen Abwehr-Sorgen

Mit Wucht und Tradition allein kann der KSC seine Abwehrprobleme jedoch nicht lösen. Denn Eichner ist noch auf der Suche nach einer kreativen Lösung für die vielen verletzungsbedingten Ausfälle im Abwehrzentrum. Nur Marcel Franke gilt für das nordbadische Duell mit dem SV Sandhausen als gesetzt. "Es ist eine extrem sensible Situation und eine komplexe Herausforderung", sagte Eichner. "Die Jungs, die aktuell raus sind, werden alle Pi mal Daumen zur Länderspielpause wieder in den Bereich der Spielfitness kommen können."

Insgesamt fehlen dem in der Liga diese Saison noch sieglosen KSC mit Christoph Kobald, Daniel O'Shaughnessy, Felix Irorere, Lazar Mirkovic, Daniel Gordon und dem nachverpflichteten Florian Ballas sechs Innenverteidiger. Besser sieht es bei Stürmer Mikkel Kaufmann aus. Der Neuzugang musste in dieser Trainingswoche wegen Adduktorenproblemen erneut aussetzen. "Man merkt, dass er ein Jahr lang nicht regelmäßig gespielt hat. Das ist aber nicht dramatisch", sagte Eichner, der mit Kaufmann plant.

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