KSC-Stürmer Philipp Hofmann schaut am Rande des DFB-Pokal-Spiels gegen Union Berlin entspannt in die Abendsonne (Foto: Imago, Tim Carmele)

Fußball | 2. Bundesliga

KSC-Sportchef Kreuzer: Streit mit Stürmer Hofmann ausgeräumt

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Mit dem freiwilligen Verzicht auf einen Einsatz in Hannover machte sich der wechselwillige KSC-Stürmer Philipp Hofmann keine Freunde. Für Sportchef Oliver Kreuzer ist ein Transfer nach Berlin vom Tisch - und Hofmanns Aktion abgehakt.

Der Streit zwischen dem wechselwilligen Stürmer Philipp Hofmann und dem Fußball-Zweitligisten Karlsruher SC ist laut Sportchef Oliver Kreuzer ausgeräumt. "Wir sind klar: Der Trainer, Hofi und ich sind klar. Hofi hat heute Morgen sehr gut trainiert. Mehr gibt's nicht. Alles gut, alles okay", sagte Kreuzer am Dienstag nach dem Training des Fußball-Zweitligisten.

Streit wegen Spielverzicht am Wochenende

KSC-Stürmer Philipp Hofmann fühlte sich am vergangenen Spieltag nicht imstande, für seinen Verein in Hannover zu spielen und wollte damit wohl seinem Wechselwunsch zu Union Berlin Nachdruck verleihen. Der Wechsel scheiterte, weil die Vorstellungen der beiden Clubs hinsichtlich einer Ablösesumme zu weit auseinander gelegen hätten, hieß es.

Hofmann wehrte sich gegen die Vorwürfe

Am Montagnachmittag wehrte sich der Angreifer gegen die Vorwürfe von Seiten des KSC. "Wenn ich tatsächlich gestreikt hätte, hätte ich dann auf der Bank gesessen und würde normal trainieren?", fragte er im Interview mit dem "kicker" und legte nach: "Ich habe dem KSC viel zu verdanken, habe aber auch zurückgezahlt. Ohne den Klassenerhalt wäre ich ablösefrei gewesen, ich bin deshalb der Meinung, die Ablöseforderung sollte auch realistisch sein."

Fokus liegt auf den Trainingsleistungen

Trainer Christian Eichner geht von einem Verbleib des wechselwilligen Torjägers Philipp Hofmann beim Karlsruher SC aus. "Für mich gibt's nichts anderes, als dass Philipp Hofmann bis 2021 oder längerfristig bei uns bleibt", sagte Eichner ebenfalls am Dienstag nach dem Training des Fußball-Zweitligisten. Der Sportchef ergänzt: "Jetzt reden wir nicht mehr so viel über dieses Thema, sondern freuen uns über gute Trainingsleistungen vom Hofi. Morgen wieder, Donnerstag wieder, und dann gehe ich davon aus, dass er Sonntag aufläuft". Am Sonntag (13.30 Uhr) empfängt der KSC den VfL Bochum im Wildparkstadion.

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