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Der Karlsruher SC ist nach einem guten Saisonstart in der 2. Bundesliga bis auf den Relegationsrang 16 durchgereicht worden. Trotz der zunehmenden Abstiegsgefahr sieht Trainer Christian Eichner die sportliche Situation des Karlsruher SC noch entspannt.

"Ich bleibe dabei, dass diese Mannschaft eine realistische Chance hat, diese Liga direkt zu halten", sagte der 37-Jährige auf der Pressekonferenz vor dem Zweitliga-Spiel beim 1. FC Heidenheim (Samstag, 13 Uhr). Drei Punkte Rückstand haben die Badener derzeit auf den VfL Bochum auf dem Nicht-Abstiegsplatz 15.

Eichner: "Habe große Hoffnung"

Dass die Statistiken für den Tabellenvierten Heidenheim sprechen, interessiert den Trainer nicht. "Der KSC kann jede Woche in dieser Liga Spiele gewinnen. Ganz egal gegen wen", sagte er. Für Eichner ist Heidenheim aber "eine sehr gute Mannschaft, die in den letzten Jahren immer weit oben in der Tabelle stand. Es ist unangenehm, dort zu spielen, aber meine Jungs sind mit einer großen Überzeugung dabei. Ich habe große Hoffnungen, dass wir am Samstag unser Punktekonto auffüllen können".

Ein wenig spekuliert Eichner darauf, dass seine Elf beim FCH unterschätzt wird. "Es ist sicher so, dass Heidenheim um seine Heimstärke weiß. Die wissen, dass da nur der Tabellen-16. kommt. Darin könnte per se schon eine Chance liegen", sagte der Ex-Profi, der für die sportliche Krise vor allem die immer wieder auftretenden "Slapstick-Fehler" verantwortlich macht: "Wir müssen diese Eigenfehler abstellen. Und wir müssen die Qualität im letzten Drittel drastisch erhöhen", forderte er.

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