Karlsruher SC - SC Paderborn Deutschland, Karlsruhe (Foto: imago images, Sportfoto Rudel)

Fußball | 2. Bundesliga

Trotz Siegesserie: KSC-Ziel bleibt der Klassenverbleib

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Nach dem schlechten Saisonstart und dem knappen Klassenerhalt in der vergangenen Saison surft der KSC aktuell auf der Erfolgswelle. Trainer Christian Eichner dämpfte vor dem Spiel gegen Düsseldorf allerdings die Erwartungen.

Trotz der jüngsten vier Siege in Serie rückt der Karlsruher SC nicht von seinem Saisonziel Klassenverbleib ab. Obgleich die Badener nach zehn Spieltagen nur drei Punkte hinter Spitzenreiter Holstein Kiel liegen, trat Trainer Christian Eichner vor der Partie gegen Fortuna Düsseldorf (Sonntag, 13:30 Uhr) auf die Euphoriebremse. "Wir tun gut daran, dass wir relativ zeitnah unser Saisonziel erreichen", sagte der Coach des Zweitligisten am Freitag. "Und zeitnah bedeutet nicht im Januar, da braucht also auch keiner durchdrehen". So spannend wie in der Vorsaison, in der erst am 34. Spieltag die Rettung glückte, solle es diesmal nicht werden.

Mannschaft in einer guten Verfassung

Die Vorzeichen stehen für die Badener auch vor dem Heimspiel gegen den Bundesliga-Absteiger gut. Mit Ausnahme von Kapitän Jerôme Gondorf (Gelbsperre) steht Eichner fast der gesamte Kader zur Verfügung. U21-Nationalspieler Dominik Kother meldete zuletzt mit einem Treffer und einer Vorlage wieder Ansprüche auf einen Platz in der Startelf an. "Unsere Mannschaft ist in einer guten Verfassung. Ich wünsche ihr, dass sie die auch am Sonntag wieder auf den Platz bekommt. Denn da werden wir das brauchen, um wieder in die Punkte zu kommen", sagte Eichner, der einen starken Gegner erwartet. "Auch, wenn man tabellarisch da vielleicht bisher nicht so den Eindruck hatte."

Ex-Fortune Bormuth äußert sich kritisch über Social Media

Abwehrspieler Robin Bormuth trifft mit Fortuna Düsseldorf auf seinen Ex-Club. In einem Interview mit den "Badischen Neuesten Nachrichten" ordnete er den zunehmenden Einfluss sozialer Medien auf die Gesellschaft kritisch ein. "Ich bin mittlerweile so weit gekommen, dass ich glaube, dass die sozialen Medien für mehr negative Sachen verantwortlich sind als für positive", sagte der 25-Jährige. "Ich mag dieses Vergleichen und das Inszenieren von Fake-Welten nicht." Man müsse sich "nur die Sieben- bis Zehnjährigen anschauen: Die gucken nicht mehr fern, wie ich früher, sondern sind auf Instagram", sagte Bormut. "Dort kriegen sie Leute gezeigt, die scheinbar das perfekte Leben haben, aber die für die Vorbereitung von so einem Bild oder Video fünf Stunden brauchen."

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