Christian Eichner, Trainer des KSC. (Foto: IMAGO, Eibner)

Fußball | 2. Bundesliga

Neuer Konkurrenzkampf beim KSC: Keiner kann sich sicher sein!

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Daniel Günther

Nach den großen Verletzungssorgen zu Beginn der Saison, kehren immer mehr Spieler zur Mannschaft zurück. Das heißt: der Konkurrenzkampf im Kader ist groß.

Es war ein mehr als überzeugender Auftritt des Karlsruher SC am vergangenen Sonntag: Klar und verdient hat der KSC den 1.FC Nürnberg mit 3:0 geschlagen. Und für den Karlsruher SC könnte es gut weiter gehen. Denn wo Anfang der Saison noch Veletzungen zum Spielermangel führten, hat Christian Eichner nun fast schon die Qual der Wahl.

Verletzungen auskuriert: 27 Spieler wieder fit beim KSC

Der Trainingsplatz ist voll – 27 Spieler tummeln sich auf dem Rasen in der letzten Einheit vor dem Spiel in Bielefeld. Ausruhen auf seinem Platz kann sich keiner mehr, denn: Trainer Christian Eichner hat jetzt auf jeder Position deutlich mehr Optionen.

Konkurrenzkampf zwischen Thiede und Jung

Wie schnell man draußen aus der Startelf ist, spürte am Sonntag unter anderem Rechtsverteidiger Marco Thiede. Der hat eigentlich immer zuverlässig seine Leistung erbracht, auch während der langen Veletzung seines Kollegen Sebastian Jung. In die Startelf kam dann aber, trotz langer Veletzung, Sebastian Jung.

Karlsruher SC - Hamburger SV. Von links: Marco Thiede (KSC), Jean-Luc Dompe (HSV)  (Foto: IMAGO,  Lobeca)
Lobeca

Marco Thiede sei allerdinngs nicht etwa sauer, sondern finde die neue Situation richtig gut, erzählt er im SWR-Interview:

"Konkurrenz macht einen nur besser und Sebi hat gut trainiert. Jetzt hat es mal mich erwischt, trotzdem freue ich mich für Sebi, dass er nach so langer Zeit wieder in der Startelf steht."

Harte Wahl für Christian Eichner

Für Trainer Christian Eichner heißt die große Auswahl an Spielern aber auch, dass die Auswahl hart wird: Wen lässt er spielen und wer schafft es überhaupt in den Kader? Für einen Trainer eigentlich eine schöne Sache, aus den vollen schöpfen zu können. Das könne Eichner jetzt endlich auch mal auskosten.

Christian Eichner, Trainer des KSC. (Foto: IMAGO, Eibner)
Eibner

"Die Mannschaft weiß, die ganze Gruppe weiß, dass wir nur mit allen funktionieren werden und unsere Ziele erreichen werden."

Konkurrenzkampf sollte am besten immer fair ablaufen. Das zeigt sehr gut das Duell Jung gegen Thiede auf Karlsruhes rechter Abwehrseite. Sebastian Jung macht deutlich, es gehe am Ende immer um die Sache, sprich: den Erfolg.

Sebastian Jung, Spieler beim KSC, steht auf dem Gelände des KSC. (Foto: SWR)

"Wir wollen beide spielen, aber das heißt nicht, dass wir es dem anderen nicht gönnen zu spielen oder erfolgreich zu sein. Genauso wie wir als Mannschaft erfolgreich sein wollen."

Durch Konkurrenz zu höherer Qualität?

Jeder Spieler muss im Training jetzt, mehr denn je, Topleistung bringen. Das kann der Mannschaft gut tun und wie sehr die Qualität in den letzten Wochen zugenommen habe, spüre auch Marco Thiede deutlich:

"Das hat man auch durch die Neuzugänge gemerkt, die Qualität ist nach oben gegangen. Man merkt auch, dass jeder nochmal die 2-3 Prozent mehr gibt, wegen der Konkurrenzsituation nochmal eine ganz Neue ist."

Es ist ein heißer Kampf um die Plätze beim KSC – schaden wird das der Mannschaft sicher nicht.

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Daniel Günther

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