Der Karlsruher SC bejubelt einen 3:0-Erfolg beim FC St. Pauli (Foto: imago images, Oliver Ruhnke)

Fußball | 2. Bundesliga

Nach Sieg bei St. Pauli: KSC-Coach Eichner fordert, "keinen Deut nachzulassen"

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Nach dem verkorksten Saisonstart gelang dem Karlsruher SC am siebten Spieltag der 2. Liga ein überraschend deutlicher 3:0-Auswärtserfolg beim FC St. Pauli. Damit verlassen die Badener die letzten drei Plätze - und dementsprechend zufrieden war Trainer Christian Eichner.

"Wir haben von Anfang an gezeigt, warum wir nach Hamburg gekommen sind", sagte Eichner nach dem Sieg beim Kiezklub im exklusiven Interview bei SWR Sport in Baden-Württemberg. Seine Mannschaft habe nach der unglücklichen 3:4-Heimpleite gegen den SV Darmstadt 98 in der Vorwoche mit einer gehörigen Portion Wut im Bauch gespielt, so der KSC-Coach weiter.

"Am Ende der Saison über dem Strich stehen"

Deshalb sei der Sieg bei einem direkten Konkurrenten im Zweitliga-Abstiegskampf so wichtig. "Darum geht es für uns, dass wir solche Partien auf unsere Seite ziehen", sagte Eichner: "Umso höher ist die Wahrscheinlichkeit, am Ende der Saison über dem Strich zu stehen. Und nur darum geht es für uns in diesem Jahr wieder - dass wir die Ligazugehörigkeit ein weiters Jahr buchen."

Verteidiger Marco Thiede (4. Minute), Kapitän Jerôme Gondorf (50.) und Torjäger Philipp Hofmann (76.) trafen für den KSC, der dadurch in der Tabelle an den Hamburgern vorbei und auf den ersten Nichtabstiegsplatz kletterte. Nach null Punkten aus den ersten drei Spielen haben die Badener mit sieben Zählern aus vier Partien anschließend in die Spur gefunden.

"Seit einem dreiviertel Jahr Dauerdruck"

Trotzdem, so Eichner weiter, müsse man Woche für Woche höchst konzentriert agieren, um erfolgreich zu sein. "Diese Liga ist extrem verrückt. Du brauchst Punkte, damit du eine gewisse Ruhe hast." Diese Ruhe habe seine Mannschaft, die in der letzten Saison erst am letzten Spieltag den Klassenerhalt geschafft hatte, dringend notwendig. "Sie hat seit einem dreiviertel Jahr Dauerdruck", sagte Eichner: "Du musst immer wieder liefern im Fußball."

Man dürfe jetzt in der Länderspielpause "keinen Deut nachlassen", forderte der KSC-Coach deshalb und kündigte an: "Da werde ich in der Pause sehr unangenehm sein und zusehen, dass wir auch in Braunschweig in 14 Tagen in die Punkte kommen."

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