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Der Karlsruher SC hat im Nachholspiel gegen den Hamburger SV 1:1 unentschieden gespielt.

Mit einem 1:1-Unentschieden hat der Karlsruher SC einen Punkt aus der Hansestadt entführt und den Aufstiegsträumen des Hamburger SV einen herben Dämpfer verpasst. Die seit fünf Spielen sieglosen Hamburger liegen nun drei Runde vor Saisonschluss fünf Punkte hinter dem Tabellenzweiten SpVgg Greuther Fürth und haben lediglich zwei Zähler Vorsprung auf den viertplatzierten Pokal-Halbfinalisten Holstein Kiel, der drei Spiele weniger absolviert hat.

Den Gastgebern verhalf auch die Führung durch Simon Teroddes 21. Saisontreffer (55.) im Nachschuss eines verschossenen Handelfmeters nicht zum Ende ihrer Durststrecke. Beinahe postwendend glich Daniel Gordon (57.) für die Badener aus. Der Mannschaft von HSV-Trainer Daniel Thioune war die große Verunsicherung durch die Rückschläge der vergangenen Wochen mit nur zwei Punkten aus vier Spielen anzumerken.

Kaum HSV-Druck über die Flügel - KSC verteidigt gut

Über die Flügel konnten die Platzherren kaum Druck entfachen, und gegen die gut eingestellte KSC-Defensive fehlten andere Ideen. Zugleich leisteten sich die Hamburger im Abwehrverhalten vereinzelt Schwächen, die Karlsruhe allerdings nicht ausnutzte. Nach dem Wechsel stand Teroddes Fahrkarte vom Punkt sinnbildlich für die Unsicherheit des gesamten HSV-Teams: Erst nachdem KSC-Keeper Marius Gersbeck seinen schwachen Schuss nur nach vorne abprallen ließ, konnte der Torjäger zur Führung einschieben. Doch die Hoffnung der Gastgeber auf mehr Ruhe durch die Führung erfüllte sich nicht: Gordons Ausgleich folgte für Thiounes Team wie eine kalte Dusche. In der Folgezeit agierten die Hamburger immer hektischer und zu konzeptlos, um den dringend benötigten Erfolg noch erzwingen zu können.

Der Karlsruher SC steht nach dem Unentschieden mit 45 Punkten auf dem achten Tabellenplatz.

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