Karlsruher SC (Foto: picture-alliance / Reportdienste, picture alliance / GES/Helge Prang | Helge Prang)

Fußball | 2. Bundesliga

Karlsruher SC gewinnt Südwest-Duell gegen Heidenheim

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Der Karlsruher SC hat das Baden-Württemberg-Duell gegen den 1. FC Heidenheim gewonnen. Dabei drehten die Badener durch einen Doppelpack von Malik Batmaz die Partie.

Der 1. FC Heidenheim ist im Aufstiegsrennen der 2. Fußball-Bundesliga jäh ausgebremst worden und hat den Sprung auf den Relegationsplatz verpasst. Das Team von Trainer Frank Schmidt verlor nach zuvor drei Siegen in Folge zum Hinrundenabschluss 2:3 (1:2) beim Karlsruher SC. In einer wilden Anfangsphase im Karlsruher Wildpark hatte die Heidenheimer Führung durch Tim Kleindienst (6.) nur kurz Bestand, Malik Batmaz (8./39.) glich umgehend aus und drehte die Partie noch vor der Pause. Marvin Wanitzek (56., Handelfmeter) erhöhte, ehe Kleindienst (73.) mit seinem sechsten Saisontreffer nochmals für Spannung sorgte. Damit geht der FCH (27) mit zwei Punkten Rückstand auf den Relegationsrang in die Rückrunde.

Der KSC rückte durch den Sieg bis auf drei Punkte an den FCH heran. Vor nur 750 zugelassenen Zuschauern spielte Heidenheim auch nach dem prompten Ausgleich munter nach vorn. Begünstigt von zunächst zu lässiger Karlsruher Abwehrarbeit kamen die Gäste zu aussichtsreichen Chancen, waren aber nicht zwingend genug vor dem Tor. Umso effektiver war der KSC durch Batmaz, der aber in der Halbzeit in der Kabine bleiben musste. Nach einem Handspiel von Marnon Busch ließ sich Wanitzek die Gelegenheit vom Punkt nicht nehmen.

Karlsruhe verwaltet die Führung

Die Gastgeber verwalteten die Führung lange souverän, Heidenheim tat sich schwer. Doch Kleindiensts Anschlusstreffer gab den Gästen nochmals frischen Wind. In der Nachspielzeit jubelte Heidenheim kurz über den vermeintlichen Ausgleich, Torschütze Kleindienst stand aber klar im Abseits (90.+1).

Für die Heidenheimer geht es am kommenden 18. Spieltag zum Samstagsspiel (13:30 Uhr) nach Paderborn. Der Karlsruher SC empfängt am Sonntag Hansa Rostock (13:30 Uhr).

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