Gersbeck (Foto: Imago, imago images/Carmele/tmc-fotografie.de)

Fußball | 2. Bundesliga

Riesenpatzer kosten Karlsruhe den Sieg

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Der Karlsruher SC hat durch einen groben Torwartpatzer in der Schlussminute den sichergeglaubten Sieg gegen Tabellenschlusslicht Würzburger Kickers verspielt. Am Ende hieß es 2:2.

Eigentlich hätte Torwart Marius Gersbeck lediglich den Ball ins Seitenaus schlagen müssen. Stattdessen entschied sich der Karlsruher Keeper dafür, die Szene spielerisch lösen zu wollen - und legte sich dabei den Ball zu weit vor. Der heran eilende Lars Dietz roch die Idee des Karlsruhers und schob in der letzten Minute aus fünf Metern ins leere Tor zum 2:2 ein. Damit dürften die letzten Aufstiegshoffnungen des KSC begraben sein.

Zuvor hatte Kyoung-rok Choi den KSC in der 26. Minute durch einen Volleyschuss aus kurzer Distanz in Führung gebracht, nachdem Christoph Kobald bereits nach knapp zehn Minuten die erste Chance für den aktiveren KSC vergeben hatte. Nur zehn Minuten nach der Karlsruher Führung glich Marvin Pieringer für die Kickers aus. Auch der Ausgleich durch Pieringer wurde von Keeper Gersbeck begünstigt, der sich beim Herauslaufen verschätzte. Dominik Kother (45.+1) brachte die Gastgeber im Wildpark wieder in Führung, ehe Lars Dietz in der 93. Spielminute den Riesenfehler von Gersbeck nutzen konnte.

KSC muss Aufstiegsträume wohl begraben

Für den Karlsruher SC bedeutet das 2:2 einen herben Rückschlag im Kampf um den Bundesligaaufstieg. Der Abstand auf den Drittplatzierten Hamburger SV beträgt jetzt sieben Punkte. Der KSC hat allerdings ein Spiel weniger bestritten. Die Würzburger Kickers hingegen können schon fast für die 3. Liga planen. Sollte Sandhausen am Sonntag (13.30 Uhr) gegen Hannover 96 gewinnen, wäre Würzburgs Abstieg sicher.

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