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Mit Personalnot geht Karlsruhe in das Nachholspiel gegen den HSV. Trainer Christian Eichner zeigt sich dennoch selbstbewusst - und verteidigt das 50-Punkte-Ziel.

Das Auswärtsspiel in Hamburg (Donnerstag, 18:30 Uhr) ist für Christian Eichner ein ganz besonderes Duell. "Gegen den HSV spielst du nicht alle Tage in der zweiten Liga", sagte Eichner auf der Pressekonferenz am Mittwoch vor dem Spiel. Man könne in diesem besonderen Spiel eigentlich fast nur gewinnen, "und das werden wir morgen versuchen", so Eichner selbstbewusst.

KSC ohne Torjäger

Um den kriselnden Hamburgern im Auftstiegskampf ein Bein stellen zu können, müssen die Karlsruher aber derzeit mit ungünstigen Umständen zurechtkommen. Der HSV ist für Karlsruhe das dritte Spiel in sieben Tagen. Außerdem plagen den Trainer einige Ausfälle: Mit Kyoung-Rok Choi (Muskelfaserriss) und Torjäger Philipp Hofmann (Innenbandverletzung im Knie) bricht die Offensivachse weg. Beide verletzten sich im letzten Spiel gegen Aue.

Zudem fehlen die Defensivkräfte Philip Heise (gesperrt) sowie Lukas Fröde und Robin Bormuth (beide noch in Quarantäne). "Für den Gegner wird es auf der einen oder anderen Position einen Namen geben, den er nicht so oft gehört hat", sagte Eichner.

Sechs Punkte bis zum Ziel

Rein rechnerisch könnte der Karlsruhe sogar noch aufsteigen, doch intern ist das kein Thema. Sechs Punkte fehlen Karlsruhe noch für das 50-Punkte-Saisonziel, das nach dem Klassenerhalt Ende Februar neu formuliert wurde. Um dieses zu erreichen, hätte der KSC danach pro Spiel nur noch einen Punkt holen müssen. Dabei hatte der KSC zum damaligen Zeitpunkt noch gute Chancen auf den Aufstieg.

Eichner verteidigt 50-Punkte-Ziel

War das Ziel zu lasch formuliert? "Ich muss meine Truppe richtig einschätzen und das haben wir getan", verneint Eichner bestimmt. Zu diesem Zeitpunkt seien finanziell stärkere Mannschaften auf den KSC zugekommen, da habe er nicht plötzlich sagen können: "Jetzt steigen wir auf", so Eichner.

"Wenn irgendein Psychologe kommt und mir sagt: 'Deswegen haben Sie seither auch nur fünf Punkte geholt'...Deswegen ist er Psychologe und ich bin Fußballtrainer und habe jeden Tag mit meiner Mannschaft zu tun. Wenn ich das nicht einschätzen kann, dann kann's keiner", betont der Trainer. Ein Sieg gegen den HSV und Eichner & Co. wären dicht davor, die 50 Punkte zu erreichen.

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