KSC will Erfolgsserie in Rostock fortsetzen (Foto: IMAGO, imago / sportfoto rudel und imago / Fotostand / Collage SWR)

Fußball | 2. Bundesliga

"Druck aufrechterhalten": KSC will Erfolgsserie in Rostock fortsetzen

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Mathias Zurawski
Mathias Zurawski (Foto: SWR)

Fußball-Zweitligist Karlsruher SC will seine Erfolgsserie am Sonntag beim FC Hansa Rostock fortsetzen. Der KSC hat die letzten drei Spiele gewonnen und steht im sicheren Mittelfeld der Tabelle.

Die Karlsruher sind nach der Siegesserie mit drei Erfolgen hintereinander selbstbewusst. Aber Co-Trainer Slatan Bajramovic warnt vor dem angeschlagenen Gegner Hansa Rostock. Bajramovic vertrat am Ende der Trainingswoche den erkrankten Cheftrainer Christian Eichner.

KSC versucht Spannung aufrechtzuerhalten

Man müsse den Druck und die Spannung aufrechterhalten, und genau das habe der Trainerstab in dieser Woche versucht, betonte Bajramovic. Dabei wisse die Mannschaft, dass die Saison noch nicht zu Ende ist.

Ein angeschlagener Gegner wie Rostock sei darüberhinaus besonders gefährlich, warnte der Co-Trainer. Hansa Rostock hat zuletzt zwei Mal verloren und steht vier Punkte hinter dem Tabellenzehnten KSC auf Rang 13.

"Ich hab's noch nirgendwo lauter erlebt als in Rostock letzte Saison im Sommer. Wir haben unser eigenes Wort nicht verstanden!"

Tim Breithaupt fällt nach Trainingsverletzung aus

Die Karlsruher müssen in Rostock auf Tim Breithaupt verzichten. Der Mittelfeldspieler verletzte sich im Training am Donnerstag am Knöchel. Wie der KSC am Freitagabend mitteilte, musste Breithaupt operiert werden. Er fällt demnach vermutlich sechs bis acht Wochen aus. "Ich glaube, er ist noch nie ausgefallen, außer ein Mal wegen einer Sperre. Es ist ein Ausfall, der weh tut", sagte Co-Trainer Bajramovic.

"Man kann die Rostocker Fans zur Ruhe bringen, wenn man selbst eine gute Leistung abliefert."

Bajramovic warnte auch vor der außergewöhnlichen Atmosphäre im Rostocker Stadion. Allerdings hat der FC Hansa nach den Fan-Ausschreitungen beim Auswärtsspiel beim FC St. Pauli für den Rest der Saison Choreografien auf den Tribünen des Ostseestadions verboten. Bei den Ausschreitungen am Sonntag in Hamburg waren zwei Menschen verletzt worden.