Spielszene Saarbrücken - KSC (Foto: Imago, Inderlied/Kirchner-Media)

Fußball | DFB-Pokal Pisot vergibt im Elfer-Krimi: KSC scheitert in Saarbrücken

Der Negativlauf des Karlsruher SC hält an. Der Tabellensiebzehnte der 2. Bundesliga scheiterte im Pokal-Achtelfinale beim Regionalligisten 1. FC Saarbrücken im Elfmeterschießen.

Dem Fußball-Regionalligisten 1. FC Saarbrücken ist die nächste große Überraschung im DFB-Pokal gelungen. Mit einem 5:3 (0:0, 0:0)-Sieg im Elfmeterschießen über den Zweitligisten Karlsruher SC machte der große Außenseiter am Mittwochabend den ersten Einzug ins Viertelfinale seit 1985 perfekt. Dort ist Saarbrücken alleiniger Amateurvertreter im Kampf mit sieben Bundesligisten. Christopher Schorch verwandelte den entscheidenden Elfmeter, nachdem David Pisot als einziger KSC-Schütze seinen Elfer nicht verwandeln konnte.

Wenige Chancen in Völklingen

Den 6.800 Zuschauern im ausverkauften Hermann-Neuberger-Stadion in Völklingen wurde lange nur sehr wenig geboten. In einer sehr durchwachsenen Partie boten beide Teams keine Lösungen in der Offensive an. Karlsruhe kam nur nach zwei Standardsituationen zu gefährlichen Abschlüssen durch David Pisot (2. Minute) und Daniel Gordon (36.). Saarbrücken kam sogar erst in der 85. Minute durch Gillian Jurcher zur ersten Möglichkeit. 

Auch in der Verlängerung passierte nicht viel. Während Saarbrückens neuer Trainer Lukas Kwasniok gegen seinen Ex-Verein einen perfekten Einstand feierte, verschärft sich die Krise des KSC. Nur zwei Tage nach der Beurlaubung von Trainer Alois Schwartz konnte auch Interimscoach Christian Eichner den Abwärtstrend nicht stoppen.

REDAKTION
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