Der neue KSC-Trainer Christian Eichner (Foto: Imago, imago images  Carmele tmc-fotografie.de)

Fußball | 2. Bundesliga KSC in "Underdog-Rolle" beim HSV

Der abstiegsbedrohte Fußball-Zweitligist Karlsruher SC geht
zuversichtlich ins Spiel beim Tabellenzweiten Hamburger SV. Der KSC will seine Außenseiter-Chance nutzen.

In seinem ersten Punktspiel als Cheftrainer des KSC will Christian Eichner mit seiner Mannschaft beim hohen Favoriten HSV am Samstag (13 Uhr) für eine Überraschung sorgen. Und das drei Tage nach dem unglücklichen Pokal-Aus beim Regionalligisten 1. FC Saarbrücken.

Der KSC will in Hamburg überraschen

"Wir wissen, dass wir auf eine der zwei besten Mannschaften der Liga treffen, so dass wir die Underdog-Rolle gerne annehmen", sagte Eichner vor seinem Debüt in der 2. Fußball-Bundesliga. Aber auch der HSV habe in dieser Runde schon Punkte liegen lassen. "Wir fahren daher guter Dinge nach Hamburg und werden versuchen, dort zu überraschen", sagte er vor der Fahrt der Mannschaft mit dem Zug nach Hamburg.

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Pokal-Aus als Chance?

Das Aus im DFB-Pokal im Elfmeterschießen gegen den Regionalligisten 1. FC Saarbrücken bei seinem Einstand als KSC-Trainer sieht Eichner nun sogar als kleine Hilfe. Die Hanseaten würden seine Mannschaft nun womöglich etwas unterschätzen, hofft er. "Wir haben die umgekehrten Voraussetzungen wie in Saarbrücken», erklärte Eichner.

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Gegen den Hamburger SV sollen Dirk Carlson für den rot-gesperrten Damian Roßbach und der 22-jährige Österreicher Christoph Kobald für den gelb-gesperrten Daniel Gordon ins Karlsruher Team rücken. Neuzugang Änis Ben-Hatira wird im Kader stehen.

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