Alois Schwartz, Trainer Karlsruher SC. (Foto: Imago, imago)

Fußball | 2. Bundesliga KSC-Coach Schwartz hält VfB-Trainer Walter für respektlos

Nach vier Niederlagen in den letzten fünf Spielen sieht der Karlsruher SC den VfB Stuttgart in der Pflicht. KSC-Trainer Alois Schwartz hält die Aussagen von Tim Walter vor der Partie allerdings für respektlos.

KSC-Trainer Alois Schwartz hält die vollmundigen Aussagen seines Stuttgarter Kollegen Tim Walter vor dem Derby am Sonntag (13.30 Uhr) für respektlos. Dass Walter einen Sieg des VfB ohne Gegentor versprochen hat, habe "mit Respekt nicht unbedingt viel zu tun", sagte Karlsruhes Coach Schwartz am Freitag. "Er hat uns kein Tor zugetraut, obwohl wir mehr geschossen haben als sie. Das ist ja schön für ihn. Ich gehe anders damit um. Ich habe Respekt vor jedem Gegner", sagte Schwartz. "Und wenn der Herr Walter das nicht hat, ist das seine Sache."

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Trotz vier Niederlagen aus den vergangenen fünf Spielen in der 2. Fußball-Bundesliga hatte Stuttgarts Trainer Walter vor dem brisanten Duell der beiden Rivalen angekündigt: "Wir wissen, dass wir alles geben müssen. Wir werden dann auch die Tore erzielen und keines kassieren." Möglicherweise habe er das mit Blick auf den höheren Marktwert des VfB gesagt, meinte Schwartz. "Um zu zeigen, wie gut sie eigentlich sind, und wie schlecht wir sind. Ich denke, dass wir die Antwort auf dem Platz geben sollten."

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KSC-Profi Daniel Gordon lassen die Aussagen von Stuttgarts Trainer Tim Walter kalt: "Was Tim Walter sagt, interessiert mich nicht die Bohne. Der kann erzählen, was er will"

"Uns ist bewusst, dass der VfB gegen uns - Derby hin, Derby her - nichts zu verschenken hat."

Zudem bezeichnete der 52-Jährige die Schwaben angesichts der finanziellen Stärke und des Kaders als übermächtigen Gegner. "Die zwei, drei Stuttgarter Topspieler verdienen wahrscheinlich so viel wie mein gesamter Kader", sagte Schwartz. "Die Mannschaft des VfB ist eigentlich eine Bundesliga-Mannschaft."

REDAKTION
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