Philipp Hofmann vom Karlsruher SC (Foto: Imago, Sportfoto Rudel)

Fußball | 2. Bundesliga Der Karlsruher SC will gegen Sandhausen den Negativtrend stoppen

Der Karlsruher SC empfängt am sechsten Spieltag der 2. Bundesliga den SV Sandhausen zum baden-württembergischen Duell. Gegen den SVS will die Mannschaft von Trainer Alois Schwartz nach zuletzt drei Pleiten zurück in die Erfolgsspur finden.

Das Spiel wird zeigen wohin die Reise des Aufsteigers vorerst führen wird. Karlsruhe war mit zwei Liga-Siegen und dem Pokalerfolg gegen Hannover 96 stark in die Saison gestartet, hatte danach aber den Faden verloren und zuletzt deutliche Niederlagen kassiert. Bei einer Pleite gegen den überraschend starken SVS muss der KSC den Blick nach unten richten. Sandhausen liegt nach fünf Spieltagen sensationell auf Rang drei der 2. Liga.

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Schwartz: "Haben die Pause gut genutzt"

KSC-Coach Schwartz ist zuversichtlich, dass sein Team die Punkte im Wildpark behält. "Wir haben die Zweitligapause gut genutzt, an unserer Physis gearbeitet und dazu zwei gute Testspiele absolviert", sagte der 52-Jährige: "Wir gehen mit einem guten Gefühl in das Spiel. Wir wissen als Aufsteiger, dass die 2. Liga kein Selbstläufer ist."

Schwartz hatte eine schöne Zeit in Sandhausen

Für Schwartz ist die Partie gegen Sandhausen ein ganz spezielles Spiel - schließlich trainierte er den SVS von 2013 bis 2016. "Ich hatte eine schöne und lehrreiche Zeit beim SVS. Ich bin stolz darauf, was passiert ist und wie sich der Verein entwickelt hat. Dazu haben wir damals den Grundstein gelegt", sagte der Karlsruher Trainer.

"Eher ein Nachbarschaftsduell"

Besondere Derby-Atmosphäre erwartet Karlsruhes Coach indes nicht. Das mag zum einen an den nur 414 angekündigten Gästefans liegen. "Es ist zwar badisch, aber ein richtiges Derby ist es nicht. Eher ein Nachbarschaftsduell", glaubt Schwartz.

Schwartz will trotz aller Verbundenheit unbedingt gegen seinen Ex-Klub punkten: "Wir haben gut gearbeitet und hoffen, dass gegen Sandhausen umsetzen zu können."

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