KSC-Stürmer Marvin Pourié ärgert sich über die Niederlage im Spitzenspiel gegen Wehen Wiesbaden (Foto: Imago, imago/Sportfoto Rudel)

Fußball | 3. Liga Der KSC verliert das Spitzenspiel, Aalen tritt auf der Stelle

Der Karlsruher SC musste im Spitzenspiel gegen Wehen Wiesbaden eine bittere Niederlage hinnehmen. Der VfR Aalen verliert nach einen 1:1 gegen Carl Zeiss Jena den Anschluss.

Der Karlsruher SC muss wieder um den direkten Wiederaufstieg in die 2. Bundesliga zittern. Denn durch das 0:2 im Spitzenspiel beim SV Wehen Wiesbaden fällt der KSC auf den Relegationsplatz zurück - punktgleich mit Wiesbaden, aber mit dem schlechteren Torverhältnis.

Manuel Schäffler hat Wehen Wiesbaden kurz nach der Pause in Führung geschossen (47.) Der KSC stemmte sich gegen die Niederlage und erspielte sich mehrere Chancen, die die Karlsruher jedoch allesamt vergaben. In der 87. Minute nutzte Niklas Schmidt einen Konter für die Entscheidung.

Trainer-Zwist im Spitzenspiel

Zusätzlichen Ärger gab es zwischen den beiden Trainern. Wiesbaden-Coach Rüdiger Rehm soll KSC-Trainer Alois Schwartz mit "Halt die Fresse" beleidigt haben. Nach Abpfiff echauffierte sich Schwartz im Interview mit Magenta-Sport: "Soziales Verhalten sieht anders aus. Man sollte sich mal hinterfragen und überdenken, wie man sich äußert und wie man sich auf der Bank als Vorbild gibt." Rüdiger Rehm selbst stritt die Vorwürfe jedoch ab.

Aalen tritt im Abstiegskampf auf der Stelle

Der VfR Aalen hängt weiterhin am Tabellen-Ende fest. Denn das 1:1 im Keller-Duell gegen Carl Zeiss Jena ist zu wenig, um im Abstiegskampf den Anschluss zu halten. Dabei hatte Abwehrspieler Clemens Schoppenhauer den VfR zunächst in Führung geschossen (39.). Doch die Freude währte nur kurz: Schon zwei Minuten später machte Phillip Tietz den Ausgleich.

Der VfR Aalen bleibt daher mit 27 Punkten Tabellenletzter in der 3. Liga und schwebt mit neun Punkten Rückstand auf Fortuna Köln weiterhin in akuter Abstiegsgefahr.

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