KSC-Coach Alois Schwartz gibt am Spielfeldrand die Richtung vor. (Foto: Imago, Revierfoto)

Fußball | 3. Liga KSC will gegen Unterhaching dreifach punkten

In den letzten vier Spielen holte der KSC nur vier Punkte. Im Aufstiegsrennen zur 2. Bundesliga wären am Samstag drei Punkte gegen die SpVgg Unterhaching wichtig.

Nach der 0:2 Pleite beim SV Wehen Wiesbaden läuft der KSC Gefahr, in einen Negativ-Trend zu geraten. Die Karlsruher haben aus den letzten vier Spielen nur vier Punkte geholt und nur drei der letzten zehn Partien gewonnen.

Coach Alois Schwartz ist mit den letzten Spielen unzufrieden

Das ist für ein Team, dass in die 2. Liga aufsteigen will, definitiv zu wenig. Das weiß keiner besser als Alois Schwartz: "Man muss nichts schönreden. Wir haben es in den letzten Spielen punktemäßig, aber auch in der Art und Weise, wie wir aufgetreten sind, nicht so hingebracht, wie wir uns das vorstellen, wie wir das können - wie wir das im Training erarbeiten. Wir haben immer wieder zu viele Chancen liegen lassen, und wir werden dafür bestraft," sagte der KSC-Coach auf ka-news.de.

Dauer
Sendedatum
Sendezeit
19:45 Uhr
Sender
SWR Fernsehen BW

Erstmals in der Rückrunde und erstmals seit dem 17. Spieltag stehen die Badener nicht auf einem direkten Aufstiegsplatz. Der KSC hat im Grunde noch Glück, dass der Hallesche FC gerade so schwächelt, sonst wären sie nur noch Vierter. Coach Schwartz ist sich aber sicher, dass die Auswärtsniederlage beim SV Wehen Wiesbaden seinem Team keinen Knacks gegeben hat: "Es war eine blöde Niederlage, die wir uns selbst zuschreiben müssen, weil wir die falschen Entscheidungen trafen. Wenn man gewinnen will, muss man ganz einfach unsere Möglichkeiten nutzen."

"Wir müssen wieder einmal drei Punkte im Wildpark behalten."

Alois Schwartz

Kein besonderer Druck gegen Unterhaching

Vor dem 32. Spieltag der 3. Liga steht der KSC auf dem Aufstiegsrelegationsrang drei. Punktgleich mit dem Zweiten Wehen Wiesbaden. Langsam aber sicher geht es in die entscheidende Phase. Für die Aufstiegsaspiranten werden da Dreier zum Pflichtprogramm. Schwartz verspürt nach eigenen Angaben jedoch keinen besonderen Druck: "Das ist bei jedem Spiel so. Jedes Spiel in dieser Liga ist eng. Wir stehen bei den Punkten gleichauf mit Wehen, sind nur vier Tore schlechter. Es gibt noch 21 Punkte zu holen, drei davon gegen Haching - und die müssen wir ganz einfach einfahren. Wir müssen wieder einmal drei Punkte im Wildpark behalten."

Zu Hause ist der KSC keine Macht

Wie recht Schwartz da doch hat: Karlsruhe ist zwar das beste Auswärtsteam der Liga, die Heimbilanz ist aber deutlich ausbaufähig: Der KSC hat nicht einmal die Hälfte seiner Heimspiele gewonnen (7 Siege in 15 Partien) und in den letzten zwei Spielen im Wildpark nur einen Punkt geholt (1:1 gegen Rostock, 0:3 gegen Schlusslicht Aalen). Es wird also höchste Zeit für einen Heimdreier. Erstens um die Heimbilanz aufzupolieren und zweitens um den Negativ-Trend umzukehren.

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