Luca Schnellbacher bejubelt seinen Treffer zum 1:0 für den VfR Aalen beim Karlsruher SC (Foto: Imago, Eibner)

Fußball | 3. Liga Der VfR Aalen schockt den Karlsruher SC

Riesenüberraschung durch den VfR Aalen: Das Schlusslicht der 3. Liga siegte beim Tabellenzweiten Karlsruher SC mit 3:0 (2:0).

Aalen war klarer Außenseiter beim Zweiten Karlsruher SC, doch der VfR schockte die Hausherren früh. Zunächst traf Luca Schnellbacher nach einem Freistoß aus wenigen Metern zur Gästeführung (12. Minute), nur drei Minuten später erhöhte Thomas Geyer aus 18 Metern zum 0:2.

Der KSC agiert zu unkreativ

Der KSC zeigte sich beeindruckt. Die Mannschaft von Trainer Alois Schwartz übernahm zwar das Kommando und machte Druck, den Badenern fehlten allerdings die Ideen, um die Aalener Defensive zu knacken. Der VfR indes lauerte auf Karlsruher Ballverluste, um dann schnell zu kontern. Die beste Chance für die Hausherren vergab Marvin Wanitzek, der mit seinem Freistoß nur ganz knapp das Gästetor verfehlte (44.) So ging es mit einem 0:2 in die Pause.

Zu Beginn der zweiten Halbzeit das gleiche Bild: Der KSC mit mehr Ballbesitz, ohne aber in die gefährlichen Räume zu kommen. So stand es auch nach 60 Minuten 0:2 - der VfR Aalen ließ in der ersten Stunde defensiv so gut wie nichts zu.

Bernhard hält Elfmeter von Pourié

In der 70. Minute dann wurde Marvin Pourié im Aalener Strafraum von Sascha Traut zu Fall gebracht. Referee Florian Lechner entschied auf Strafstoß. Der gefoulte Pourié trat selbst an - und scheiterte an Aalens Keeper Daniel Bernhardt.

Zehn Minuten später machte dann Aalen alles klar. Einen Schuss von Schnellbacher konnte KSC-Keeper Benjamin Uphoff nicht festhalten, Stephan Andrist nickte den Abpraller zum 0:3 ein (80.). Gleichzeitig das Endergebnis - und eine faustdicke Überraschung.

Aalen darf wieder hoffen

Der KSC bleibt Tabellenzweiter, muss aber durch die Niederlage einen Rückschlag im Aufstiegsrennen hinnehmen. Aalen hält weiter die Rote Laterne, hat aber nur noch sechs Punkte Rückstand zu Großaspach auf dem ersten Nichtabstiegsrang 16.

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