KSC-Torwart Benjamin Uphoff hat sich beim Auswärtsspiel gegen die Sportfreunde Lotte am Rücken verletzt (Foto: SWR, EIBNER/Frank Wenzel)

3. Liga | Karlsruher SC Muss der KSC ohne Uphoff ins Topspiel gegen Osnabrück?

Nach vier sieglosen Spielen in Folge muss der Karlsruher SC gegen den VfL Osnabrück punkten, um die Mini-Krise zu beenden. Gerade jetzt ist KSC-Torwart Benjamin Uphoff fraglich.

Der Karlsruher SC bangt ausgerechnet vor dem Spitzenspiel der 3. Liga gegen den VfL Osnabrück um seinen Stammtorwart Benjamin Uphoff. Der 25-Jährige hatte sich am vergangenen Wochenende bei den Sportfreunden Lotte (0:0) eine schwere Prellung des Steißbeins zugezogen und musste nach einer Stunde ausgewechselt werden.

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"Es geht ihm von Tag zu Tag besser. Er wird heute ein lockeres Training machen und am Freitag das Abschlusstraining. Dann schauen wir mal, ob es geht", erklärte KSC-Trainer Alois Schwartz am Donnerstag.

KSC will die Verfolger auf Distanz halten

Sollte Uphoff für das Duell Zweiter gegen Erster am Samstag (14.00 Uhr/SWR) ausfallen, stünde Ersatzkeeper Sven Müller bereit. Der habe seine Sache in Lotte nach seiner Einwechslung "ganz gut gemacht", meinte Schwartz, der wieder auf Burak Camoglu zurückgreifen kann. Der Mittelfeldspieler hat eine Magen-Darm-Infektion auskuriert. Der Coach ließ offen, ob im Angriff Anton Fink oder erneut Sercan Sararer an der Seite von Toptorjäger Marvin Pourie spielen wird. "Natürlich kann ich mir auch vorstellen, einmal mit allen drei zu spielen. Ob das aber am Samstag so sein wird - schauen wir mal."

Nach zuletzt vier KSC-Spielen ohne Sieg ist Osnabrück an der Spitze auf sechs Punkte enteilt. Mit dem zweiten Rückrundensieg könnten die Karlsruher den Rückstand aber halbieren und vor allem die Verfolger SV Wehen Wiesbaden und Hallescher FC auf Distanz halten. Keine einfache Aufgabe, wie Schwartz findet. Schließlich treffen im Wildpark die beste (Osnabrück) und die drittbeste Defensive der Liga aufeinander, zudem ist der VfL auswärts noch ungeschlagen. "Osnabrück ist eine Mannschaft, die sehr stabil steht", erklärte Schwartz. Hinzu kämen "Unterschieds-Spieler" in der Offensive. "Die haben vorne den ein oder anderen, der auch mal das entscheidende Tor machen kann."

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