Verteidiger Daniel Gordon hat den KSC zum Sieg gegen den VfL Osnabrück geschossen (Foto: Imago, imago images / Sportfoto Rudel)

3. Liga | Karlsruher SC Der KSC ist wieder auf Kurs

Rückstand halbiert, Kampfgeist wiedergefunden: Der Karlsruher SC hat mit dem Sieg gegen den VfL Osnabrück wichtige Punkte gesammelt - für die Tabelle und für den Kopf.

Daniel Gordon vom Tabellenzweiten Karlsruher SC war erleichtert. "Endlich mal wieder drei Punkte", verkündete der Innenverteidiger nach dem 2:1 (0:0) im Spitzenspiel gegen den Ersten VfL Osnabrück strahlend.

Der letzte Sieg der Badener im Aufstiegsrennen der 3. Liga liegt zwar erst einen Monat zurück, gefühlt war das für die Elf von Trainer Alois Schwartz aber eine Ewigkeit. "Unser Anspruch ist eben, jedes Spiel zu gewinnen", sagte Gordon. Und da habe seine Mannschaft nun endlich wieder das Gesicht gezeigt, dass sie sich vorstelle.

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Gordon selbst wurde in der 85. Minute zum Matchwinner, als er nach einem Eckball per Kopf mit seinem dritten Saisontreffer für den Sieg sorgte. In der vierten Minute der Nachspielzeit rettete er dann noch einmal den KSC-Erfolg für seinen geschlagenen Ersatzkeeper Sven Müller auf der Torlinie. "Manchmal hat man das Schiri-Glück erst in der 90. Minute und das war heute der Fall", befand der 34-Jährige.

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Denn ob der Ball die Linie tatsächlich nicht überschritten hatte, war am Ende nicht nur zwischen den beiden Trainern umstritten. Zuvor hatte sich der KSC allerdings über die gesamte Partie mehr Spielanteile erarbeitet und war folgerichtig durch Marvin Pourié (48.) in Führung gegangen. Konstantin Engel (66.) hatte diese Führung in Osnabrücks bester Phase wieder ausgeglichen. Gordon aber sorgte dann dafür, dass Osnabrück bei 51 Punkten blieb und nur noch drei mehr hat, als seine Mannschaft. Der Hallesche FC auf Rang drei ist weiter drei Zähler zurück. Am Freitag (19.00 Uhr) gegen den KFC Uerdingen, die sechs Punkte Rückstand haben, kann der KSC den nächsten wichtigen Sieg schaffen.

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