KSC-Trainer Alois Schwartz möchte in der Rückrunde der 3. Liga weiter in der Spitzengruppe bleiben. (Foto: Imago, Sportfoto Rudel)

3. Liga | Karlsruher SC Mit Fleiß zurück in die 2. Bundesliga

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Auch beim Karlsruher SC ist die Winterpause vorbei. Das Team von Trainer Alois Schwartz möchte in der Vorbereitung den Grundstein für eine erfolgreiche Rückrunde in der 3. Liga legen.

39 Punkte nach 20 Spieltagen, Tabellenplatz zwei in der 3. Liga. KSC-Trainer Alois Schwartz kann zufrieden mit der Hinrunde seiner Mannschaft sein. Nach anfänglichen Startschwierigkeiten kamen die Karlsruher immer besser in Fahrt, feierten zum Ende der Hinrunde sechs Siege nacheinander und damit die Herbstmeisterschaft in der 3. Liga. Nur ein Unentschieden im letzten Spiel vor der Winterpause (1:1 gegen Braunschweig) kostete das Überwintern an der Tabellenspitze.

"Sind schnell zu einer Mannschaft geworden"

Den Hauptgrund für den jüngsten Erfolg macht Schwartz in der guten Stimmung im Team aus: "Trotz mehrerer Abgänge im Sommer sind die Spieler schnell eine Mannschaft geworden. Das hat mir besonders gut gefallen."

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Alois Schwartz bleibt bescheiden

Trotzdem zeigt sich Schwartz kurz vor dem anstehenden KSC-Trainingslager im spanischen Marbella zurückhaltend, spricht aber von einer guten Ausgangslage für die Rückrunde. Der 51-jährige Nürtinger weiß, wie eng es in der 3. Liga zugeht: "Man hat gesehen, dass die Liga sehr ausgeglichen ist. Man muss in jedem Spiel an die Leistungsgrenze gehen." Mit dem Thema Aufstieg möchte sich Schwartz allerdings noch nicht auseinandersetzen.

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Neuzugang Sercan Sararer

Beim großen Ziel soll auch ein Neuzugang helfen: Sercan Sararer. Der 29-jährige Flügelspieler stieß bereits kurz vor der Winterpause zum Team der Karlsruher. Der zuvor vereinslose, ehemalige türkische Nationalspieler möchte beim KSC nach langer Verletzungspause wieder Fuß fassen. Dass er weiß, wie man aufsteigt, hat Sararer schon bewiesen: 2012 hatte er großen Anteil am Aufstieg der SpVgg Greuther Fürth in die Bundesliga. "Wir stehen jetzt auf dem zweiten Platz und wollen ihn verteidigen. Am Besten ist es aber natürlich, noch einen Platz nach oben zu rücken, um ein kleines Polster zu haben", sagte Sararer.

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Trotz der guten Ausgangslage ist Vorsicht geboten, der Vorsprung des KSC auf den viertplatzierten Halleschen FC beträgt nur drei Punkte. Sollten es die Badener schaffen, an die starken Leistungen der Hinrunde anzuknüpfen und dazu Sercan Sararer zu alter Stärke finden, haben die Karlsruher gute Chancen, im Rennen um die Aufstiegsplätze eine gute Rolle zu spielen.

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