Das Bezirksamt hat die Ermittlungen gegen HSV-Stürmer Bakery Jatta eingestellt (Foto: Imago, imago images / Jan Huebner)

Fußball | 2. Bundesliga Darum zieht der KSC den Jatta-Einspruch zurück

Der "Fall Bakery Jatta" kann zu den Akten gelegt werden. Nachdem am Montag das zuständige Bezirksamt die Ermittlungen gegen den HSV-Profi eingestellt hatte, zog der KSC seinen Einspruch zurück.

Im Fall Bakery Jatta hat der Karlsruher SC seinen Einspruch gegen die Spielwertung der 2:4-Niederlage gegen den Hamburger SV zurückgenommen. Der badische Zweitligist begründete seine Entscheidung am Dienstag damit, dass das Hamburger Bezirksamt tags zuvor die Ermittlungen gegen den HSV-Profi eingestellt hatte. "Dem KSC ging es zu jedem Zeitpunkt ausschließlich darum, den Verein vor einem etwaigen Wettbewerbsnachteil zu schützen", hieß es in einer Vereinsmitteilung der Karlsruher.

Vor gut einer Woche war der Karlsruher SC dem 1. FC Nürnberg und dem VfL Bochum gefolgt und hatte aufgrund der Diskussion um die Identität von Jatta Einspruch gegen die Spielwertung erhoben. Auch Nürnberg und Bochum zogen jetzt ihren Einspruch zurück. Auch das DFB-Sportgericht schloss das Verfahren nun ab.

Zweifel an Jattas Identität zerstreut

Das Bezirksamt Hamburg-Mitte hatte seit zweieinhalb Wochen in einem Anhörungsverfahren die Identität des Gambiers geprüft. Diese soll nach einem Bericht der "Sport Bild" in Zweifel stehen. Spekuliert wurde, dass Jatta einen anderen Namen haben und älter sein könnte. Jatta war 2015 nach Deutschland geflüchtet und lebte zunächst in der Nähe von Bremen. Seit 2016 spielt er für den HSV und hat noch einen Vertrag bis 2024. Sein Club hatte stets deutlich gemacht, hinter seinem Spieler zu stehen.

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