Manuel Stiefler hat den Karlsruher SC zum 1:0-Sieg gegen den SV Sandhausen geschossen (Foto: picture-alliance / Reportdienste, Uli Deck)

Fußball | 2. Bundesliga Der KSC schießt sich gegen Sandhausen aus der Krise

Der Karlsruher SC hat den Negativ-Trend vorerst gestoppt. In einer zähen Partie hat der KSC den SV Sandhausen mit 1:0 bezwungen und damit gleich zwei Serien beendet.

Der Karlsruher SC hat den Negativ-Trend vorerst gestoppt. Manuel Stiefler (57.) hat den KSC per Abstauber zu einem mühevollen 1:0-Heimsieg gegen den SV Sandhausen geschossen. Der Erfolg im Baden-Duell war der erste Dreier nach zuletzt drei Niederlagen in Folge. Dadurch springt der KSC mit nun neun Punkten auf Platz sechs. Für den SV Sandhausen war es hingegen ein Dämpfer nach drei Siegen in Serie. Dennoch bleibt das Team von Trainer Uwe Koschinat mit zehn Punkten auf Platz vier.

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Die Gäste hatten zwar die meiste Zeit mehr Spielanteile, kamen aber nur selten wirklich gefährlich in die Nähe des Strafraums. Die beste Gelegenheit vor 13.517 Zuschauern im Wildparkstadion vergab Sandhausen schon in der ersten Halbzeit, als Erik Zenga frei vor KSC-Torwart Benjamin Uphoff scheiterte (31. Minute).

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KSC mit weniger Ballbesitz aber klareren Chancen

Die klareren Gelegenheiten trotz weniger Ballbesitz hatten die Gastgeber auf der Baustelle im Wildparkstadion - Marvin Pouiré mit einem Kopfball (21.) und Philipp Hofmann aus der Distanz (27.) scheiterten aber an Torwart Martin Fraisl. Für Sandhausen hatte neben Zenga nur Islands Nationalspieler Rúrik Gíslason noch einen gefährlichen Schuss.

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Nach der Führung wurde der KSC etwas besser und kam durch einen Kopfball von Pourié zu einer weiteren guten Gelegenheit. Fraisl reagierte aber gut und kratze den Ball aus der Ecke. Nach dem Eckball im Anschluss geriet der Schuss von Hofmann etwas zu hoch (68.). Erneut Hofmann verpasste in der 85. Minute die Vorentscheidung, als er am Fünfmeterraum neben den Ball trat. Die Begegnung blieb so immerhin bis zum Schluss spannend.

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