Karlsruhes Lukas Fröde im Kampf um den Ball gegen Robin Hack vom 1.FC Nürnberg (Foto: Imago, imago images/Zink)

Fußball | 2. Bundesliga Karlsruhe muss sich in Nürnberg mit einem Punkt begnügen

Der Karlsruher SC ist beim 1. FC Nürnberg nicht über ein Unentschieden hinausgekommen. Dabei waren die Badener in der zweiten Halbzeit das deutlich bessere Team.

Der Karlsruher SC hat seinen Aufwärtstrend in der 2. Fußball-Bundesliga bestätigt. Gut eine Woche nach dem 1:0-Heimerfolg gegen den SV Sandhausen gelang dem badischen Aufsteiger am Samstag ein verdientes 1:1 (1:1) beim Bundesliga-Absteiger 1. FC Nürnberg. Damit bleibt Karlsruhe im Tabellenmittelfeld. Nachdem Johannes Geis die Gastgeber in der 24. Minute mit einem Foulelfmeter in Führung geschossen hatte, traf KSC-Profi Manuel Stiefler bereits kurz vor der Pause zum gerechten 1:1-Endstand. Nürnberg konnte seine Aufstiegsambitionen dabei einmal mehr nicht unter Beweis stellen.

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KSC-Trainer Alois Schwartz stellte sein Team gegen seinen Ex-Club Nürnberg auf ein 4-1-4-1-System um, um im Mittelfeld kompakter zu stehen. Einziger Stürmer in der Startelf war Marvin Pourié, anstelle von Angreifer Philipp Hofmann verstärkte Lukas Grozurek das Mittelfeld. Beim FCN stand Christian Mathenia trotz einiger Patzer in den vergangenen Wochen weiterhin im Tor.

KSC setzte auf Konter

Der KSC zog sich zunächst zurück und setzte auf Konter. Nürnberg versuchte, die Gäste unter Druck zu setzen, erspielte sich aber erst einmal keine Torchancen. Erst als Dirk Carlson FCN-Offensivspieler Nikola Dovedan im Strafraum foulte, ging der Club in Führung. Geis verwandelte den Foulelfmeter sicher.

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Erst jetzt bemühten sich die Karlsruher mehr um die Offensive. Sie erarbeiteten sich mehr Spielanteile und wurden belohnt: Nach einem schönen Pass von Grozurek traf der frühere Nürnberger Manuel Stiefler zum verdienten Ausgleich. Wenig später vergab jedoch Sebastian Kerk die große Möglichkeit, die Gastgeber wieder in Führung zu bringen (43.). Sein Schuss ging knapp am langen Toreck vorbei.

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KSC mit Vorteilen nach der Pause

Nach der Pause hatte der KSC zunächst leichte Vorteile, Nürnberg fehlten die spielerischen Mittel, um die gute Defensive der Gäste auszuhebeln. Zwar drängte der FCN in der Schlussphase auf den Siegtreffer, Karlsruhe blieb aber bei Kontern gefährlich.

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