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Seit dem DFB-Pokal ist klar: Robin Zentner ist und bleibt die Nummer Eins im Mainzer Tor. Für den Rüdesheimer war der Weg nach der Verletzung zurück zur Stammkraft alternativlos. Klar ist auch: Er wird gegen Leipzig im Tor stehen.

Gerade wieder die Nummer Eins geworden und doch nicht einsatzfähig? "Zentner mit Magenproblemen" geisterte durch die Presse. Gegen Leipzig ohne den Stammkeeper? "Ich hatte eine leichte Erkältung und Appetit, alles war easy", klärt der 1,94 Meter-Hüne auf. Hinter Zentner liegen intensive Monate, schuften für das Comeback nach über einem halben Jahr Verletzungspause. "Für mich geht’s weiter wie vorher. Es geht immer nur um mich und meine Leistung, das ist das einzige, was ich beeinflussen kann."

Freude für Müller, Fokus auf Leipzig

Nach zwei Jahren hartem Zweikampf mit Florian Müller um die Mainzer Nummer Eins im Tor, hat Robin Zentner sein Ziel erreicht. Der Konkurrent hat eine neue Herausforderung angenommen, beim SC Freiburg. "Ich freue mich einfach, dass wir jetzt beide die Möglichkeit haben Bundesliga zu spielen. Das haben wir uns beide verdient", gibt Zentner zu. Die Worte des 25-Jährigen sind authentisch. Trotz aller Konkurrenz blieb der Umgang zwischen den beiden Top-Torhütern immer fair.

Die Vorbereitung konnte der 25-Jährige nach seiner langen Verletzung problemlos mitmachen und war daher klar auf die Rückkehr ins Mainzer Tor eingestellt. "Ich habe es immer gehofft und bin mit dem Gefühl in die Vorbereitung gegangen, wieder die Nummer Eins zu werden." Den Gedanken, dass er derjenige sein könnte, der auf die Ersatzbank muss, ließ der ehrgeizige Keeper nicht zu. "Die Frage hat sich nicht gestellt, da ich von meiner Leistung überzeugt war."

Leipzig-Debakel wird sich nicht nochmal wiederholen

Zwei Spiele, 13 Gegentore, kein eigener Treffer. Das war die Bilanz der vergangenen Saison gegen RB Leipzig. Beim 0:8-Debakel in Sachsen stand Zentner im Tor. Das wird sich in dieser Saison nicht wiederholen. Da ist sich der 05-Keeper sicher. "Wir müssen aus unseren Fehlern lernen und wissen genau, was uns erwartet, wenn Leipzig in Topform ist und wir nicht. So etwas will man nie wieder erleben. Das sollte Ansporn genug sein, um es besser zu machen, und zwar deutlich besser", so die klare Ansage von der neuen Mainzer Nummer Eins. Robin Zentner will seinen Teil dazu beitragen.

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