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Robin Zentner ist die Nummer eins beim 1. FSV Mainz 05. Im "Zweikampf" mit Florian Müller um den Platz des Stammtorhüters hatte Zentner die Nase ganz knapp vorn, stand schon beim 5:1 im DFB-Pokal gegen Havelse im Tor. Konkurrent Müller wird den Verein wohl verlassen.

Den Ausschlag für Robin  Zentner gaben "Nuancen", sagt 05-Trainer Achim Beierlorzer, der beiden Torhütern die Entscheidung mitgeteilt hat - kein einfaches Gespräch:  "Ich musste das Sportliche entscheiden und ich betone, ich musste. Beide sind klasse Typen und tolle Spieler. Für uns war es der Gesamteindruck." Für Zentner sprach "seine körperliche Erscheinung", zudem sei er wegen "seiner Wucht und Ausstrahlung, einen Tick vorne gewesen".

Sportvorstand Rouven Schröder betonte , dass "du bei der Entscheidung nichts richtig machen kannst. Du hast zwei Top-Torleute, die Bundesliga gespielt haben, Es sind Eigengewächse, da passt bei beiden eigentlich alles".

Zentner: "Ich hatte einen klaren Plan"

Robin Zentner zeigte bereits im Pokalspiel gegen den TSV Havelse, wie wichtig er für die Mannschaft ist. Der 25-Jährige bestätigte die Wahl des Trainerteams mit einer guten Leistung und einigen starken Reflexen, mit denen er das mögliche 0:2 gegen den Regionalligisten verhinderte. Der ehrgeizige Keeper fühlt sich nach der Verkündung zur Nummer eins im Mainzer Tor bestätigt. „Ich hatte einen klaren Plan. Ich war lange verletzt und wollte mich wieder eine gute Verfassung bringen. Es ging darum mich zu festigen und meine Form zu finden. Das ist mir ganz gut gelungen.“

Der Keeper als Co-Trainer der Abwehr auf dem Platz

Das Ergebnis gegen Havelse klingt deutlicher, als es war. Bis zur 57. Minute lag der Bundesligist gegen den Regionalligisten 0:1 zurück. Dann trafen die Stürmer. Jean-Philippe Mateta (57./79./90.) gleich dreimal, Adam Szalai (77.) und Robin Quaison (86.). Vorne hui und hinten... müssen die Mainzer aufpassen. Da wird der Keeper vom "letzten Mann" zum Co-Trainer auf dem Platz: "Viele Situationen können frühzeitig bereinigt werden, deshalb versuche ich, Hilfestellungen zu geben, einfach die Jungs zu coachen", so Zentner.

Müller wechselt zum SC Freiburg

Nachdem Florian Müller das Duell um die Nummer eins im Tor des 1. FSV Mainz 05 gegen Robin Zentner verloren hat, schließt er sich nun bis zum Ende der Saison 2020/2021 dem SC Freiburg an. Dies bestätigte der Verein an diesem Dienstag. Müller wechselt auf Leihbasis ohne Kaufoption. "Es gab einige konkrete Anfragen für Florian - was klar ist bei einem Torhüter dieser Qualität. Ich habe gesagt, dass wir uns gern zusammensetzen, wenn er ein Angebot interessant finden sollte, damit wir eine gute Lösung für beide Seiten herbeiführen können. Diese Stellung hat er sich durch seine Leistungen bei uns absolut verdient. Für jeden Profi, natürlich gerade für einen Torwart, ist es das Wichtigste, regelmäßig zu spielen. Ein Engagement auf Leihbasis beim SC Freiburg bietet Flo nun die Möglichkeit, bei einem sehr guten Bundesliga-Verein Stammspieler zu sein", wird Sportvorstand Rouven Schröder in einer Mitteilung von Mainz 05 zitiert. 

Um Ersatz muss sich Mainz 05 nicht bemühen. Der kommt aus den eigenen Reihen. Mit Finn Dahmen steht ein weiteres großes Torhütertalent bereits in den Startlöchern. "Finn Dahmen wird Bundesliga-Torwart“, legt sich Beierlorzer klar fest. Zumindest auf der Position zwischen den Pfosten sind die Mainzer bestens aufstellt.

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