Torhüter Robin Zentner ist ein Führungsspieler bei Mainz 05 (Foto: imago images, Imago/HJS)

Fußball | Bundesliga

Mainz 05: Torhüter Robin Zentner ist "Mister 100 Prozent"

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Mainz 05 hat schwere Wochen hinter sich. Noch ist die Krise nicht endgültig überwunden, aber ein zarter Aufschwung ist erkennbar. Auch dank Spielern wie Torhüter Robin Zentner.

Der Mann gibt Rückhalt – Robin Zentner verhindert nicht nur Gegentore, der Mainzer Torhüter ist auch sonst ein vorbildlicher Spieler, der seine Mannschaftskollegen mitreißt. Das war gerade in den vergangenen Wochen besonders wichtig, als die Mannschaft in der Bundesliga schwer ins Taumeln geriet. In so einer Situation gerät auch das Mannschaftsgefüge ins Wanken. Es braucht dann Spieler, die vorangehen, die das Schiff wieder auf Kurs bringen.

Professionelle Einstellung

Trainer Jan-Moritz Lichte wusste in dieser Phase, dass er sich auf Robin Zentner verlassen kann: "Robin ist einfach ein Spieler, wo Du weißt, da sind hundert Prozent Professionalität. Er ist einer der vorangeht, dem aber mittlerweile auch viele folgen."

Positive Gedanken gegen „Negativ-Sumpf“

Es spricht für Robin Zentner, dass er seine Rolle selbst niemals überhöhen würde. Er ist ein Vorbild, ohne diese Rolle bewusst auszufüllen. Seine positive Ausstrahlung und Grundeinstellung wirkt einfach ansteckend. Er selbst beschreibt seine Rolle in der Krise so: "Ich habe einfach versucht, mit guter Trainingsleistung voranzugehen, die anderen zu pushen und nicht in diesen Negativ-Sumpf zu geraten."

Jeder macht, was er soll

Nach sechs Niederlagen zum Saisonstart war es wichtig, die Zuversicht nicht zu verlieren. Das hat sich ausgezahlt. Mit fünf Punkten aus den vergangenen drei Spielen ist Mainz vorerst aus der direkten Abstiegszone geklettert. "Wir stehen besser, haben mehr Kontinuität in unserem Spiel, verteidigen auch über einen längeren Zeitraum wieder besser. Jeder macht eben, was seine Aufgabe ist, deshalb sieht es jetzt wieder besser aus", erklärt Zentner die Gründe für den Aufschwung.

Aufschwung gegen Bielefeld fortsetzen

Ein Rückschlag könnte die Mainzer allerdings schnell wieder zurück auf den Boden holen. Zentner möchte sich daher gar nicht mit Gedankenspielen befassen, wo Mainz an Weihnachten in der Tabelle stehen könnte. Das nächste Spiel steht jeweils im Fokus, und das ist am Wochenende das Spiel in Bielefeld. "Natürlich wollen wir dort gewinnen, aber wir wissen, dass es sehr schwierig wird. Wir müssen da alles auf den Platz bringen, denn genau das wird Bielefeld auch tun", sagt Zentner vor dem Spiel beim Aufsteiger aus Ost-Westfalen.

Ziel: Entspannte Weihnachten

Dank Spielern wie Robin Zentner dürfte der Schlendrian bei den Rheinhessen keine Chance haben. Volle Konzentration also auf das Restprogramm in diesem Jahr mit den Spielen gegen Bielefeld, Köln, Hertha, Bremen und einen Tag vor Heiligabend im Pokal gegen den VfL Bochum. Nur wenige Stunden danach folgt dann die weihnachtliche Bescherung. Der Wunschzettel von Robin Zentner ist dabei überschaubar: "Gesundheit für meine Familie und Freunde. Sportlich möglichst viele Punkte bis dahin und eine Runde weiter im Pokal."

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