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Der abstiegsbedrohte Fußball-Bundesligist FSV Mainz 05 steht wohl unmittelbar vor der Verpflichtung seines Wunschtrainers Bo Svensson. Dies berichteten am Mittwochabend die Zeitungen der VRM-Gruppe übereinstimmend.

Demnach soll sich Mainz mit Svenssons bisherigem Klub, dem österreichischen Zweitligisten FC Liefering, einig sein. Eine offizielle Bestätigung gab es noch nicht.

Der Vertrag Svenssons werde aufgelöst und es seien nur noch letzte Details zu klären. Bei seinem Wechsel als Jugendtrainer aus Mainz nach Österreich kassierten die Mainzer angeblich 1,5 Millionen Euro, die Liefering nun wohl zurückerhalten soll.

Trio an alter Wirkungsstätte

Mit dem 41-jährigen Dänen wäre dann innerhalb weniger Tage das Trio von ehemaligen Nullfünf-Größen perfekt. Außenverteidiger Svensson spielte von 2007 bis 2014 beim FSV, nach dem Ende seiner aktiven Karriere war er von 2015 bis 2019 als Juniorentrainer bei den Rheinhessen beschäftigt.

Der frühere Publikumsliebling Svensson soll die Talfahrt stoppen. Der FSV hat nach 13 Spieltagen gerade einmal sechs Punkte auf dem Konto, dazu kam das Pokal-Aus gegen den Zweitligisten VfL Bochum. Seit dem Fast-Abstieg in der vergangenen Saison herrscht permanent Unruhe bei den Mainzern. Negative Höhepunkte waren der Spielerstreik im September und der Rauswurf von Lichtes Vorgänger Achim Beierlorzer.

In der vergangenen Woche trennte sich der Klub dann von Sportvorstand Rouven Schröder. Seit Montag werden die Geschicke des Vereins wieder von Ex-Manager Heidel gelenkt. Der mittlerweile 57-Jährige, der den FSV bis zu seinem Abgang 2016 zu Schalke 04 fast ein Vierteljahrhundert führte, hatte aus dem Provinzklub einen etablierten Erstligisten gemacht.

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