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Der FSV Mainz 05 hat am 16. Spieltag der Bundesliga bei Borussia Dortmund ein 1:1 (0:0) erkämpft und sich damit einen wichtigen Punkt im Abstiegskampf gesichert.

Zentner hält den FSV im Spiel

In der ersten Hälfte stellte der BVB das dominierende Team und wäre in der 2. Minute fast in Führung gegangen. Doch Erling Haalands Treffer wurde wegen einer Abseitsstellung von Thomas Meunier vom VAR zurückgenommen. Der BVB blieb am Drücker, die Mainzer verteidigten mit viel Einsatz. FSV-Keeper Robin Zentner war ein ums andere Mal zur Stelle.

Nach dem Wechsel sorgte Levin Öztunali nach Vorarbeit von Danny Latza per Traumtor für das 1:0 (57. Minute), als er den Ball aus gut 20 Metern mit dem linken Fuß in die Maschen drosch.

Meunier markiert den Ausgleich

In der 73. Minute traf Meunier zum Ausgleich, nachdem die FSV-Abwehr einen Angriff nicht sauber klären konnte. Nur drei Minuten später verpasste Marco Reus die Führung für die Dortmunder, als er einen Foulelfmeter (Hack an Meunier) neben das Tor setzte. Auf der Gegenseite traf Latza kurz darauf nur den Pfosten.

FSV-Trainer Bo Svensson zeigte sich nach dem Spiel zufrieden. "Klar war gerade in der ersten Halbzeit ertwas Glück dabei. Aber wie wir uns heute präsentiert haben, war für mich ein Schritt in die richtige Richtung", so der 41-Jährige.

Hack: "Hätten sogar noch gewinnen können"

auch FSV-Akteur Alexander Hack nahm nach Schlusspfiff das Positive mit. "Zuletzt wir nicht den absoluten Willen. Aber heute hat jeder gesehen, dass alle wollten. und hintenraus hätten wir das Spiel sogar noch gewinnen können. Darauf können wir wirklich aufbauen", so Hack zu dem unerwarteten Punktgewinn.

Zentner stellt das Team in den Fokus

Zentner, der im ersten Durchgang den BVB zur Verzweiflung getrieben hatte, wollte nach packenden 90 Minuten kein Sonderlob. Stattdessen betonte er die mannschaftliche Geschlossenheit, mit der die 05er dem großen Favorit das Remis abgetrotzt hatten.

Für die kommenden Partien gegen die Spitzenteams aus Wolfsburg und Leipzig hofft Zentner durch den Auftritt beim BVB auf Rückenwind. "Das muss uns Mut machen und uns zeigen, dass wir mithalten können", sagte Zentner. "Das darf keine Eintagsfliege sein."

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