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Der 1. FSV Mainz 05 hat einen unterirdischen Saisonstart hingelegt und ist mit gerade mal einem Punkt aus sieben Spielen Tabellenletzter. Sportvorstand Rouven Schröder hat sich in der TV-Sendung SWR Sport in Rheinland-Pfalz zur aktuellen Situation geäußert.

Deutlich hinter den Erwartungen

Rouven Schröder macht keinen Hehl aus seiner Enttäuschung über den schlechten Saisonstart, den so weder er noch sonst jemand bei Mainz 05 erwartet hatte. Gegen Schalke (2:2) reichte es wieder nicht zum Sieg, aber immerhin zum ersten Punktgewinn in dieser Spielzeit. Trotzdem liegt die Mannschaft meilenweit hinter den Erwartungen. Soweit die sportliche Bestandsaufnahme von Schröder, der aber lieber nach vorne blickt - und da auch weiter mit Jan-Moritz Lichte plant.

Festhalten an Jan-Moritz Lichte

Der vom Co-Trainer zum Chef beförderte Lichte bekommt von Schröder viel Lob für seine Arbeit, auch wenn die noch nicht von Erfolg gekrönt ist. "Wir sind mit seiner Arbeit sehr zufrieden. Er identifiziert sich mit Haut und Haaren mit seiner Aufgabe und wir sehen keinen Grund, nicht mit ihm weiterzuarbeiten", sagt Schröder im SWR-Interview. Nach der Trennung von Achim Beierlorzer war Lichte als Chef eingesprungen. Der Verein wollte einerseits nicht von einer Interimslösung sprechen, andererseits aber auch abwarten, ob Lichte das Team in die Erfolgsspur zurückführen kann.

Ein Sportdirektor bringt uns nicht weiter

Die Frage nach einem Sportdirektor bei Mainz 05 stellt sich für Rouven Schröder nicht. "Wir hätten mit einem Sportdirektor in der Transferphase nichts besser gemacht", meint der 45-Jährige und betont, dass der Verein in den vergangenen vier Jahren schon deutlich professionellere Strukturen geschaffen habe, die nun in der Krise nicht gleich über Bord geworfen werden sollten. Aber natürlich würden er und die anderen Führungskräfte im Verein alles kritisch hinterfragen und entsprechend handeln.

Vorfreude auf Pokalspiel gegen Bochum

Auch wenn Schröder derzeit wenig Grund zur Freude hat, die Pokalauslosung zauberte ihm dann doch ein Lächeln ins Gesicht. Denn mit dem VfL Bochum trifft Mainz in der zweiten Runde ausgerechnet auf den Verein, bei dem Schröder viele Jahre aktiv war, als Spieler, Trainer und Mitarbeiter auf der Geschäftsstelle. "Ich habe fast mein halbes Leben in Bochum beziehungsweise im Ruhrgebiet verbracht und freue mich auf ein Wiedersehen mit vielen Menschen, die ich dort noch kenne", bekennt Schröder.

Bis zu diesem Spiel kurz vor Weihnachten ist Mainz 05 dann bei seiner Krisenbewältigung hoffentlich schon ein gutes Stück weiter.

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