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Nach dem Auswärtserfolg bei Hertha BSC möchte der FSV Mainz 05 endlich auch wieder zu Hause punkten.

Fastnachts-Heimspiele haben in Mainz mittlerweile Tradition. Das ist auch in diesem Jahr nicht anders. Da die Deutsche Fußball Liga es aber nicht allzu gut meinte mit dem selbsternannten Karnevalsverein und für den Fastnachssonntag ein Auswärtsspiel in Wolfsburg angesetzt hat, heißt es bereits eine Woche vorher gegen den FC Schalke 04: "Helau". Die Profis tragen die eigens kreierten Fastnachtstrikots, rund ums Stadion gibt es ein närrisches Rahmenprogramm.

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Schalter für Konstanz finden

Damit es nicht nur ein bunter, sondern auch ein erfolgreicher Auftritt wird, dafür wurde der Grundstein in der laufenden Woche gelegt. "Es wurde konzentriert gearbeitet, die Gruppe ist noch enger zusammengerückt", lobt Sportvorstand Rouven Schröder das Team, das sich jetzt mit dem zweiten Sieg in Folge belohnen möchte. "Der Erfolg in Berlin war für uns alle sehr wichtig, jeder hat sich in den Dienst der Mannschaft gestellt, wir wollen so weitermachen", gibt Trainer Achim Beierlorzer die Marschrichtung vor.

Kleines Problem, bisher folgte auf einen Sieg meist eine Niederlage. Auf die Frage nach einer besseren Konstanz fehlen auch dem Coach die passenden Antworten: "Es wäre schön, wenn es einen Schalter gäbe, den man nur umlegen müsste. Dann wäre es einfach. Aber es ist nicht so eínfach. Denn Kontinuität ist so ziemlich das Größte, was eine Mannschaft leistungsspezifisch erreichen kann. Die Leistung jede Woche erneut auf höchstem Niveau abzurufen. Wenn es den Schalter geben würde, den würde jeder Trainer drücken, so Beierlorzer.

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Änderungen möglich

Trotz der Fußballfloskel, dass man ein erfolgreiches Team nicht ändern sollte, sind Änderungen in der Startelf durchaus möglich. "Jedes Spiel hat seine besonderen Herausforderungen. Wir haben ein Heimspiel, da könnte durchaus noch ein Offensiver dazukommen", sagt Achim Beierlorzer. Gut möglich, dass gegen Schalke neben dem dreifachen Berlin-Torschützen Robin Quaison auch der in Berlin pausierende Jean- Philippe Mateta wieder zum Einsatz kommt. Oder wie es der Trainer formuliert: "Ich möchte mir die Möglichkeit zu wechseln nicht gleich durch die 'Never change a winning Team'-Aussage wegnehmen.

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