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Zwei Spiele, zwei Niederlagen: Der FSV Mainz 05 hat einen klassischen Fehlstart in die Rückrunde hingelegt. Ausgerechnet jetzt wartet als nächster Gegner der FC Bayern München.

Am Tag nach dem 1:3 (1:1) bei Borussia Mönchengladbach suchen Karim Onisiwo und Sportvorstand Rouven Schröder vom FSV Mainz 05 nach Gründen für die Niederlage und blicken mit einem Auge schon aufs nächste Spiel. Am kommenden Samstag gastiert der FC Bayern in Mainz.

Quaison mit der Führung

Der Start in Gladbach war den Mainzern geglückt. Robin Quaison hatte die 05er in der 12. Minute mit einem satten Schuss in Führung gebracht. Das Tor gab den Mainzern zunächst Schwung, wie Karim Onisiwo am Sonntagmorgen sagt.

Doch anschließend fehlte den Rheinhessen die Konzentration. "Wir haben zunächst gut gestanden. Dann passieren uns aber zwei Gegentore nach Standards, die sehr ärgerlich sind. Im Abstiegskampf darf so etwas nicht passieren", so der 27-Jährige weiter. Alassane Plea nutzte die Nachlässigkeiten konsequent aus (24./76.).

Keine Vorwürfe an Zentner

Den Schlusspunkt setzte Florian Neuhaus zwei Minuten vor dem Ende, der den aus dem Tor geeilten 05-Keeper Robin Zentner mit einem Schlenzer aus großer Distanz zum 3:1 überwand (88.).

Onisiwo macht dem Torhüter in dieser Szene explizit keinen Vorwurf. "Ich finde nicht, dass das schlimm war. Man darf auch nicht vergessen, dass der Robin schon so oft die Null für uns gehalten hat", sagt Onisiwo. Spielentscheidend war es ohnehin nicht mehr, die Chancen zum 2:2 hatten die Mainzer schon vergeben.

Bayern vor der Brust

Nach den beiden Niederlagen wird es für die Mannschaft von Trainer Achim Beierlorzer nächste Woche sicher nicht leichter. Mit Rekordmeister Bayern München empfangen die 05er den nächsten Titelaspiranten, der den FC Schalke 04 am Samstagabend mit 5:0 abfertigte.

Angst vor der dritten Pleite im neuen Jahr hat Onisiwo aber nicht: "Jetzt gilt es umso mehr zusammenzurücken. Bayern ist ein riesen Spiel. Sie kommen zu uns nach Hause und wir wollen auf jeden Fall einen Punkt zu Hause behalten."

Schröder schaut nicht auf die Konkurrenz

Generell wollen sich die Mainzer im Abstiegskampf auf sich selbst konzentrieren und nicht auf die Ergebnisse der Konkurrenten. Diese könne man ohnehin nicht beeinflussen, sagt Sportvorstand Rouven Schröder.

"Keiner schläft, keiner verschenkt die Punkte. Wir sind dafür verantwortlich, unsere Spiele zu bestreiten und unsere Spiel zu gewinnen", so Schröder. Der 44-Jährige ist "felsenfest" davon überzeugt, dass den 05ern der Klassenerhalt gelingt.

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