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Der ehemalige Präsident von Mainz 05, Harald Strutz, hat kurz vor der Aufsichtsratswahl des Vereins die Führung heftig kritisiert. Hintergrund ist die Entscheidung der Wahlkommission, vier amtierende Mitglieder nicht mehr zuzulassen.

Harald Strutz sagte der Bild-Zeitung, so dürfe es nicht weitergehen, sonst fahre der Verein gegen die Wand. Strutz, der von 1988 bis 2017 Präsident der 05er war, kritisiert auch den Aufsichtsratvorsitzenden Detlev Höhne: Er tue Mainz 05 nicht mehr gut. Mit dieser Meinung stehe er nicht alleine, so Strutz wörtlich in der Bild.

Amtierende Aufsichtsräte dürfen nicht mehr

Hintergrund dieser Kritik sind die bevorstehenden Wahlen zum Aufsichtsrat des Vereins. Eine Wahlkommission hatte dazu im Vorfeld eine Kandidatenliste erstellt. Darauf fehlen nun vier amtierende Aufsichtsratsmitglieder. Unter anderem der ehemalige Mainz-05-Profi Michael Schuhmacher, der Mainzer Comedian Sven Hieronymus und die Leiterin der Handballabteilung Eva-Maria Federhenn. Keiner hatte zuvor die Absicht geäußert, seinen Posten im Aufsichtsrat aufgeben zu wollen. Insgesamt gab es 26 Bewerber für die acht Aufsichtsratsmitglieder, die von den Mitgliedern gewählt werden.

05-Mitglieder sollen sich Verein zurückholen

Ex-05-Chef Strutz bezeichnete dieses Vorgehen als rufschädigend und ehrverletzend. Die Stärke von Mainz 05 sei immer die Gemeinsamkeit gewesen. Davon spüre man überhaupt nichts mehr. Die Mitglieder müssten sich ihren Verein zurückholen und dürften sich nicht weiter entmündigen lassen.

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