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Der Fußball-Bundesligist FSV Mainz 05 rechnet als Folge der Corona-Krise für die Saison 2020/21 mit ungefähr einem Viertel weniger an Medienerlösen als geplant.

"Das sind zwölf bis dreizehn Millionen Euro, die wir weniger haben werden", sagte Finanzvorstand Jan Lehmann im Interview mit der "Bild"-Zeitung. Für einen Verein wie Mainz sei das "ein ganz tiefer Einschnitt". Die Aussicht für die nächsten zwei, drei Jahre sei, "dass wir extrem sparsam sein oder durch zusätzliche Einnahmen, zum Beispiel Transfers, Etatlücken schließen müssen", so Lehmann.

Die schlimmsten Szenarien seien nicht eingetreten

Zugleich betonte er, dass Mainz 05 durch die Unterbrechung des Bundesliga-Spielbetriebes finanziell recht gut durchgekommen sei. "Wir haben nach der Bundesligaunterbrechung viele Szenarien durchgerechnet", erklärte Lehmann. "Die schlimmsten sind nicht eingetreten - die Saison konnte zu Ende gespielt werden, viele Sponsoren und Fans haben darauf verzichtet, Geld zurückzufordern." Dadurch habe sich die Lage bezüglich der vergangenen Saison eher entspannt. Lehmann: "Wir sind sozusagen mit dem blauen Auge davongekommen. Es ist aber anders, wenn man in die Zukunft guckt."

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