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Der FSV Mainz 05 bereitet sich aktuell im südspanischen Estepona auf die Bundesliga-Rückrunde vor. Mit dabei ist auch der seit Anfang August verletzte Kapitän Stefan Bell. Im Gespräch mit SWR Sport spricht der 28-Jährige über seine Genesung, sein baldiges Comeback und Ziele für die Rückrunde.

Stefan Bell fehlt dem FSV Mainz 05 seit fast einem halben Jahr. In der ersten Runde des DFB-Pokals beim 1. FC Kaiserslautern (0:2) hatte sich der Kapitän der Rheinhessen eine schwere Sprunggelenksverletzung zugezogen und ist seitdem zum Zuschauen verdammt. Doch seine Leidenszeit nähert sich ihrem Ende - im Trainingslager im südspanischen Estepona mischt der Innenverteidiger bereits wieder mit und trainiert erstmals seit seinem Ausfall mit dem Ball.

"Erste Einheiten gut verkraftet"

"Mir geht es körperlich gut. Über die Winterpause habe ich die Füße nochmal stillgehalten und jetzt im Trainingslager habe ich die ersten Einheiten gut verkraftet. Es motiviert mich natürlich sehr, dass ich Übungen mit dem Ball machen kann und in der Nähe der Mannschaft bin. Das ist besser, als wenn man alleine im Kraftraum trainiert", sagte Bell im Gespräch mit SWR Sport.

"Bis Anfang März auf Wettkampfniveau"

Allerdings absolviert der Defensivspieler noch Einzeltraining. Überstürzen will der 28-Jährige trotz seiner fortgeschrittenen Genesung nichts: "Bei meiner Verletzung ist es nicht so einfach zu sagen, wann ich wieder komplett fit bin. Wir müssen von Einheit zu Einheit schauen, wie der Fuß reagiert. Ziel ist es, im Februar voll ins Training einzusteigen und dann bis Anfang März wieder auf Wettkampfniveau zu sein."

Für den FSV Mainz 05 sieht Bell der Rückrunde gelassen entgegen. "Wir dürfen nicht mehr so schwankend spielen und müssen konstanter werden. Das haben wir in den letzten Spielen vor der Winterpause bereits besser als zu Saisonbeginn gemacht und müssen das jetzt fortsetzen. Das ist unsere große Aufgabe", so der Innenverteidiger: "Wir wissen, was wir können. Von daher müssen wir von unseren Leistungen her konstanter werden."

Ziele für die Rückrunde

Mainz holte in der Hinserie 18 Punkte und ist nach neun Punkten aus sechs Spielen unter dem neuen Trainer Achim Beierlorzer zumindest vorerst aus dem Tabellenkeller raus. "Die Hinrunde war sehr gemischt, wir haben teilweise Rekorde aufgestellt was Tore und Gegentreffer angeht. Über 20 Punkte in der Rückrunde und damit ähnlich ruhig wie letzte Saison ins Ziel kommen - das sollten wir anstreben", so Bell.

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