Trainer Bo Svensson vom 1. FSV Mainz 05 (Foto: picture-alliance / Reportdienste, Picture Alliance)

Fußball | Bundesliga

Wieder Spitzenspiel für Mainz 05 – jetzt in Leverkusen

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Wer hätte das zu Saisonbeginn gedacht: Mainz 05 bestreitet als Tabellenfünfter sein zweites Spitzenspiel infolge. Vergangene Woche Zuhause gegen Freiburg, jetzt in Leverkusen.

Drei Siege, ein Unentschieden, eine Niederlage, Tabellenplatz fünf: Das ist die Bilanz von Mainz 05 in der bisherigen Bundesliga-Saison. Und da der Gegner am Samstag, Bayer Leverkusen, die gleiche Statistik aufzuweisen hat und in der Tabelle auf Rang vier liegt, spricht man von einem Spitzenspiel.

Einer jedoch will davon gar nicht wissen: 05-Trainer Bo Svensson. Und das trotz des starken Saisonstarts seiner Mannschaft. "Ich freue mich, dass wir da stehen, wo wir stehen - aber auch nicht mehr", sagte der Däne vor dem Punktspiel bei Bayer Leverkusen. Wenn es nach der Hinrunde ähnlich aussähe, verspricht er, werde er andere Worte finden. "Aber davon sind wir weit entfernt."

"Nicht auf Momentaufnahmen schauen"

Keine Lust auf Statistik

Nach fünf Spieltagen liegt Mainz mit zehn Punkten als Fünfter einen Platz hinter Leverkusen, zudem stellen die Rheinhessen mit nur zwei Gegentreffern die beste Defensive der Liga. Doch Svensson mahnt, "nicht so viel auf Momentaufnahmen oder Tabellenkonstellationen zu schauen". Sein Team müsse die Leistung immer wieder bestätigen, und das sei keine Selbstverständlichkeit.

Als warnendes Beispiel nannte Svensson das 0:0 gegen den SC Freiburg am vergangenen Spieltag. "Die ersten 45 Minuten haben wir verschenkt", sagte der 42-Jährige: "Wenn wir gegen Leverkusen 45 Minuten verschenken, dann ist das Spiel schon entschieden. Das ist nach Bayern die zweit- oder drittschwierigste Aufgabe, die es in der Bundesliga momentan gibt."

Angstgegner Bayer Leverkusen

Vor allem, weil Leverkusen so eine Art Angstgegner der Mainzer ist. Aus den vergangenen sieben Spielen holte die Werkself gegen die 05er 19 von 21 mögliche Punkte; erst gab es sechs Siege und zuletzt ein 2:2-Remis in der BayArena. Damals war der FSV als Tabellenvorletzter angereist.

Jetzt ist die Lage aber eine andere. Die Mainzer kommen mit der derzeit besten Defensive der Liga, lediglich zwei Gegentore kassierten die 05er. Aber Bayer hat die drittstärkste Offensive in der Bundesliga dagegenzusetzen. 15 Treffer erzielten Leverkusener Spieler bereits nach fünf Spieltagen, nur die Bayern und der BVB trafen öfter. Und deshalb darf man getrost von einem echten Spiteznspiel am Samstag sprechen, wenn Bayer Leverkusen den FSV Mainz 05 empfängt. Auch, wenn 05-Trainer Bo Svensson das nicht hören will.

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