Bo Svensson, Trainer des FSV Mainz 05 (Foto: imago images, IMAGO | Laci Perenyi)

Fußball | Bundesliga

Teamcheck FSV Mainz 05: Start gelungen, Fortsetzung muss folgen

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Der 1. FSV Mainz 05 ist in dieser Saison auf einem guten Weg, auch wenn es zuletzt einige Rückschläge gab. SWR Sport checkt die Lage nach den ersten sieben Spieltagen.

Der Saisonstart

Der Vergleich mit der vorhergehenden Runde zeigt: Der Start in die Saison 21/22 ist dem 1. FSV Mainz 05 gelungen. Momentan stehen die Rheinhessen mit zehn Punkten auf Platz neun der Tabelle. In der Saison 20/21 hatten sie zum gleichen Zeitpunkt gerade mal einen Zähler und waren Letzter. "Nach Punkten stehen wir ordentlich da. Es spiegelt unsere Leistung, dass wir teilweise unser Potenzial erreicht haben, dass wir gute Phasen in den Spielen hatten, aber nicht konstant genug waren", beschreibt Trainer Bo Svensson die allgemeine Lage.

Was läuft gut?

Das auffälligste Merkmal beim Blick auf die Tabelle ist die Zahl der Gegentore. Bisher hat die Mannschaft gerade einmal fünf Treffer kassiert - das ist gemeinsam mit dem SC Freiburg der Topwert der Liga, besser noch als die Spitzenmannschaften Bayern, Leverkusen und Dortmund. Damit ist das wichtigste Pfund der Mainzer deutlich sichtbar: die Abwehr.

Großen Anteil daran hat Torhüter Robin Zentner. Er spielt die bisher beste Saison seiner Karriere. Vor ihm stehen mit Stefan Bell, Moussa Niakhaté und Jeremiah St. Juste drei starke Innenverteidiger plus die beiden neuen Außenverteidiger Silvan Widmer und Anderson Lucoqui. Das passt. In den ersten fünf Begegnungen kassierte Mainz sogar nur zwei Gegentreffer.

Was muss besser werden?

Gegen Leverkusen und Union Berlin fielen mehrere Defensiv-Stammkräfte aus, die für das Svensson-System nicht gerade unwichtig sind. Plötzlich stand die Abwehr unter Druck, war nicht mehr so stabil. "Ich kann mich nicht erinnern, dass wir in den neun Monaten, die ich jetzt hier bin, schon mal zwei solche Gegentore wie gegen Union kassiert haben", ärgert sich Coach Svensson nach der Partie.

Und Vorne gab es kaum Entlastung. Im Angriff läuft es bei den 05ern im Moment noch nicht so richtig rund. Mit Jonathan Burkardt haben die Mainzer ein vielversprechendes Eigengewächs in ihren Reihen. Der 21-Jährige, der seit sieben Jahren das Trikot der Rheinhessen trägt, ist fleißig, engagiert sich, doch seine Tor-Quote ist mit erst einem Treffer ist noch bescheiden. Der erfahrene Mann im Sturm, Adam Szalai, hat sich am Meniskus verletzt und fällt für Wochen aus. Marcus Ingvartsen wurde "Last Minute" Ende August verpflichtet und der Däne trifft - bisher zwei Mal. Doch die Offensive kann aktuell die Defensiv-Delle nicht ausbeulen.

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Wie präsentieren sich die Neuen?

Bisher machen die Neuen im Mainzer Team einen guten Eindruck. Anderson Lucoqui und Silvan Widmer haben sich in die Abwehr integriert und sind gefühlt schon immer dabei. Auch Stürmer Ingvartsen fügt sich problemlos ins Team ein. Mittelfeldmann Anton Stach, der aus der 2. Liga von Greuther Fürth nach Mainz kam, hat momentan noch die Rolle des Ergänzungsspielers inne. Der 22-Jährige wurde bisher fünf Mal eingewechselt und lieferte eine solide Leistung ab - mit Potenzial zum Stammspieler.

Fazit

Grundsätzlich können die Mainzer mit ihrer Leistung in den ersten Spielen der Saison zufrieden sein. Allerdings setzen dem Team die Ausfälle zu. Für einen solch ehrgeizigen Trainer wie Bo Svensson ist das Fazit dementsprechend gemischt: "Die Mannschaft kann bessere Leistung bringen. Das heißt nicht, dass es von den Punkten her besser wäre. Aber ich finde, dass wir Chancen liegen gelassen haben. Das war unnötig."

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