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Missglückter Start in die neue Bundesliga-Saison: Am ersten Spieltag verlor der 1. FSV Mainz 05 bei RB Leipzig mit 1:3 (0:2). Dabei offenbarte die Mannschaft von Trainer Achim Beierlorzer vor allem in der Defensive große Schwächen.

Nachdem Mainz in der letzten Saison mit 0:5 und 0:8 gegen Leipzig verloren hatte, war auch zum Start der neuen Spielzeit gegen die Sachsen nichts zu holen. Vor 8500 Zuschauern erzielten Emil Forsberg (17. Minute), Yussuf Poulsen (21.), Amadou Haidara (51.) die Tore für die Hausherren. Jean-Philippe Mateta (48.) gelang der zwischenzeitliche Anschlusstreffer für die Rheinhessen.

Leipzig das dominante Team

Leipzig, bei denen die Neuzugänge Hee Chan Hwang und Benjamin Henrichs zunächst auf der Bank saßen, dominierte das Spielgeschehen in der Anfangsphase klar. RB-typisch aggressiv attackierten sie die Gäste im Ballbesitz und suchten sofort die Lücken für ihr schnelles Passspiel in die Spitze. Auf diese Weise fand Tyler Adams früh Dani Olmo (4.), der aus der Distanz nur knapp an FSV-Schlussmann Robin Zentner scheiterte.

Zentner verhindert einen höheren Rückstand

Bei dieser Dominanz war nur logisch, dass die Sachsen immer wieder in den Strafraum eindrangen, wo Olmo nach einer guten Viertelstunde von Leandro Barreiro gefoult wurde - so unnötig wie klar. Forsberg verwandelte den folgenden Elfmeter sicher rechts unten. Kurz danach erhöhte Poulsen mit einem gewieften Kopfball über Zentner hinweg in die lange Ecke. Im ersten Durchgang hätte Leipzig noch öfter jubeln können, aber Zentner hielt erst gegen Poulsen (29.) und dann traf Forsberg (31.) nach überragendem Dribbling nur den Pfosten.

Im zweiten Abschnitt traute sich Mainz mehr zu. Leipzig gewährte den Gästen aber auch Räume. Dies rächte sich, als FSV-Angreifer Robin Quaison mit einem starken Pass in den Zwischenraum Mateta fand, der nur noch zum 1:2 einschieben musste. Weil Haidara aber nur Minuten später eine Forsberg-Vorlage über die Linie beförderte, war der alte Abstand schnell wieder hergestellt und blieb der Erfolg der Gastgeber letztlich ungefährdet.

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