Perfekter Einstand für Marcus Ingvartsen. Im Spiel der Mainzer gegen Hoffenheim, gelang ihm direkt ein Treffer (Foto: Imago, Marcel Lorenz)

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05-Neuzugang Ingvartsen: "Mainz war für mich eine einfache Entscheidung"

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Im ersten Einsatz für Mainz 05 zeigte Neuzugang Marcus Ingvartsen, was man von ihm erwarten kann. Mit seinem Treffer gegen Hoffenheim ist der Stürmer direkt angekommen bei den Rheinhessen, mit denen er noch einiges vor hat.

Marcus Ingvartsen fühlt sich wohl in Mainz. Locker und entspannt erzählt der Däne über seine ersten Tage im neuen Verein und der neuen Heimat. "Es waren zwar bisher nur ein paar Trainingseinheiten, aber das ist eine geile Mannschaft, tolle Leute im Verein und ich habe ein richtig gutes Gefühl. Es war ein toller Start bislang."

Und dass das so ist, zeigte der 25-Jährige auch direkt am vergangenen Samstag in der Partie bei der TSG Hoffenheim. Gerade einmal 78 Sekunden nach seiner Einwechslung traf der Stürmer zum 2:0-Endstand. Ein Einstand nach Maß. "Ja, absolut. Das war super, mit einem schnellen Tor zu starten und dann auch noch 2:0 zu gewinnen. Ein tolles Gefühl", schwärmt der vom 1. FC Union Berlin ausgeliehene Profi von seinem ersten "05-Erlebnis". Dabei soll es natürlich nicht bleiben. "Mein Ziel ist es, so schnell wie möglich in die Startelf zu kommen."

Bei Mainz endlich wieder Stürmer

In Mainz kann sich Ingvartsen zudem wieder voll auf seine Lieblingsposition Stürmer fokussieren. Diese Aussicht war für ihn ein Grund für den Wechsel zu den Rheinhessen. "Mir war es wichtig, dass der Club an mich als Stürmer glaubt. Ich habe eigentlich schon immer auf dieser Position gespielt. Aber nach den zwei Jahren in Berlin auf einer anderen Position war es Zeit, etwas zu ändern. Die Art, wie Bo Svensson Fußball spielen lässt, passt sehr gut zu mir. Von daher war Mainz für mich eine recht einfache Entscheidung."

Ingvartsen will in der Nationalelf Stammspieler werden

Man merkt es Marcus Ingvartsen an. Die Tatsache, dass er einen Verein wie Mainz 05 gefunden hat, weckt in ihm große Hoffnung. Die Gespräche mit Landsmann Svensson und die Aussicht, sich auch in Sachen Nationalmannschaft wieder in den Fokus zu spielen, lassen von Ingvartsen noch einiges erwarten.

In Berlin habe er im Mittelfeld gespielt und damit kaum Chancen auf Nominierungen durch Nationaltrainer Kasper Hjulmand gehabt. "Er sieht mich auch als Stürmer", bestätigt der Offensivmann, der im März sein erstes und bisher einziges Spiel für "Danish Dynamite" bestritten hat. Ingvartsen war zuletzt für die WM-Qualifikationsspiele gegen Schottland, die Färöer-Inseln und Israel ins A-Nationalteam berufen worden, kam aber nicht zum Einsatz. Das will er durch den Wechsel nach Mainz ändern.

Gekommen um zu bleiben

Zwar ist der Däne bislang nur ausgeliehen von Union Berlin, aber schon jetzt deutet vieles darauf hin, dass sein Engagement in Mainz langfristig sein könnte. Seine Frau Simone und er sind bereits auf Wohnungssuche in der Landeshauptstadt von Rheinland-Pfalz, haben sich in den ersten Tagen schon ein wenig von den Vorzügen von Mainz überzeugen können. "Wir waren schon ein paarmal aus und konnten uns die Stadt ansehen, bevor ich zur Nationalmannschaft abgereist bin."

Ingvartsen will schnellstmöglich aus dem Hotel in die eigenen vier Wände. Die Wohnung in Berlin wird aufgelöst. Die 05er besitzen zudem eine Kaufoption auf den Stürmer und der hofft, "dass ich hier weitermachen machen und mich mit dem Team entwickeln kann. Aber ich will erstmal eine gute Saison spielen und dann dazu beitragen, dass die Leihe in einen Kauf umgewandelt wird". Marcus Ingvartsen und Mainz 05: Nach dem gelungenen Start scheint die Basis für eine längere Zusammenarbeit durchaus realistisch.

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