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Der FSV Mainz 05 kann das Erstrundenspiel im DFB-Pokal gegen den TSV Havelse vor Zuschauern austragen. Nachdem es dafür zunächst eine Absage vom Gesundheitsamt gab, erteilte die Stadt Mainz nun grünes Licht. Demnach sind bis zu 1.000 Personen zugelassen. Der Bundesliga-Auftakt in Leipzig findet indes wohl ebenfalls vor tausenden Zuschauern statt.

"Für das DFB-Pokal-Spiel des FSV Mainz 05 gegen den TSV Havelse wird auf Basis der 10. Corona-Bekämpfungsverordnung eine Ausnahme der Stadt in Abstimmung mit dem Gesundheitsamt möglich", heißt es in einer Pressemitteilung.

Probelauf für erstes Bundesliga-Heimspiel

"1.000 Zuschauerinnen und Zuschauer können das Spiel besuchen. Das Spiel am 11. September 2020 dient damit auch als Probelauf für das erste Heimspiel des FSV Mainz 05 gegen Stuttgart 14 Tage später", wird Oberbürgermeister Michael Ebling zitiert: "Vorausgesetzt, die Corona-Maßnahmen beim DFB-Pokal-Spiel bewähren sich und die Infektionslage lässt es zu, dann ist die stufenweise Erhöhung der Zuschauerzahlen bei folgenden Bundesligaspielen in der Opel-Arena denkbar."

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„Wir freuen uns sehr, dass wir zu unserem Pokalspiel wieder Fans begrüßen können. Dies ist uns ein zentrales Anliegen zum Saisonstart gewesen", sagte der Vorstandsvorsitzende Stefan Hofmann: "Wir bedanken uns auch für den Vertrauensvorschuss, den wir damit von der Stadt und zuständigen Ämtern erhalten. Wir sind überzeugt, dass das von uns vorgelegte Konzept perspektivisch eine verantwortungsvolle stufenweise Rückkehr von noch mehr Fans ermöglichen kann."

Havelse tritt in Mainz an

Eigentlich hätten die Mainzer den Pokal-Auftakt beim Viertligisten bestreiten müssen. Havelse verzichtete wegen des großen finanziellen und organisatorischen Aufwands jedoch auf sein Heimrecht, so dass die Partie nun am 11. September (20:45 Uhr) in Mainz stattfindet.

Der Deutsche Fußball-Bund (DFB) hatte zu Wochenbeginn die erforderlichen Ergänzungen in den Durchführungsbestimmungen seiner Spielordnung beschlossen, um Pokalspiele vor Zuschauern zu ermöglichen. Die endgültige Zulassung von Fans und die Festlegung der maximalen Zuschauerzahl obliegt jedoch weiter den zuständigen Gesundheitsbehörden.

Bundesliga-Auftakt in Leipzig wohl mit Fans

Am 20. September steht dann für die Mainzer das erste Bundesligaspiel der Saison gegen RB Leipzig auf dem Plan. 8.500 Zuschauer seien dort nach Rücksprache mit den örtlichen Behörden zugelassen, hieß es zuletzt. Das entspricht 20 Prozent des Fassungsvermögens der Red Bull Arena. Die Stadt Leipzig bestätigte die Freigabe: "Wir wollen mit dieser Genehmigung ein Stück Normalität wagen. Wir sind uns bewusst, dass die Pandemie noch lange nicht besiegt ist. Aber dort wo es geht, muss Menschen - unter strengen Auflagen - auch erlaubt sein, ihren Alltag zurückzubekommen", sagte Oberbürgermeister Burkhard Jung.

Viele Auflagen

Bedingung ist unter anderem eine Maskenpflicht für die Zuschauer sowie strenge Abstandsregeln. Diese werden unter anderem mit einer Cluster-Bildung der Zuschauer erreicht, bei der zwischen kleinen Zuschauergruppen ausreichend Platz gelassen werden muss. Die Karten für das Spiel werden unter Dauerkarten-Inhabern verlost und nicht in den freien Verkauf kommen. Wer ein Ticket möchte, muss seinen Wohnsitz zudem in Sachsen haben. Die Genehmigung der Gesundheitsbehörde ist allerdings abhängig vom Infektionsgeschehen in Leipzig und kann bei negativer Entwicklung wieder entzogen werden. RB hatte dem Gesundheitsamt bereits vor Wochen ein Hygienekonzept vorgelegt, das von der Behörde genehmigt worden war. Damals hatte man auf knapp 20.000 Fans gehofft.

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