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Der 1. FSV Mainz 05 befindet sich in der Krise. Fünf Niederlagen in fünf Spielen - so lautet die bisherige Saisonbilanz in der Bundesliga. Im Umfeld der Rheinhessen fiel unter anderem deshalb zuletzt immer öfter der Name Christian Heidel. Er war von 1992 bis 2016 für den Klub tätig, die längste Zeit davon als Manager.

Auf einer "digitalen Informationsveranstaltung" des 1. FSV Mainz 05 Ende Oktober war Heidel nun auch ein Thema - und die Verantwortlichen zeigten sich offen für eine mögliche Rückkehr.

"Dann würden wir mit ihm reden"

"Er hat ein Gefühl für diesen Verein wie kein anderer. Wenn er sich bereit erklärt, Verantwortung zu übernehmen, dann werden wir mit ihm reden", sagte Vorstandschef Stefan Hofmann.

Heidel, der die Rheinhessen 2016 nach 24 Jahren in Richtung Schalke 04 verlassen hatte, habe dem Verein große Dienste geleistet. "Wir wären unklug, wenn wir seine Expertise nicht nutzen würden", sagte Hofmann.

Heidel äußerte sich eine Woche später via Bild-Zeitung: "Wenn bei Mainz 05 jemand meint, meinen Rat zu brauchen, warum soll ich mich denn da verweigern? Dafür benötigen wir aber keine sogenannte 'Tätigkeit' von meiner Seite", wird der 57-Jährige zitiert.

Detlev Höhne zeigt sich genervt

Der Aufsichtsratsvorsitzende Detlev Höhne zeigte sich indes von den Spekulationen genervt und bat um Geduld. "Wir sind in Kontakt miteinander. Es wird der Person Christian Heidel nicht gerecht, wenn man jede Woche über die Medien versucht, ihm einen anderen Job zu besorgen", sagte er: "Die Menschen entscheiden schon selbst, was sie wollen. Wenn sie sich entschieden haben, werden sie es uns sagen - dann werden wir miteinander beraten."

Hofmann räumte aber auch ein: Er könne aus persönlichen Gesprächen sagen, dass Heidel den Schritt noch nicht direkt gehen wolle. Bei der abgesagten Mitgliederversammlung des aktuellen Tabellenletzten hätte der 57-Jährige, der im März 2019 als Sportvorstand bei den Königsblauen freigestellt worden war, für keinen Posten zur Wahl gestanden.

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