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Heimpleite für den FSV Mainz 05: Am 15. Spieltag der Bundesliga unterlag die überforderte Mannschaft von Trainer Achim Beierlorzer vor heimischem Publikum mit 0:4 (0:1).

Borussia Dortmund hat mit dem dritten Sieg in Serie den dritten Platz in der Bundesliga gesichert. Marco Reus (32.), Jadon Sancho (66.), Thorgan Hazard (69.) und Nico Schulz (84.) sorgten mit ihren Treffern für den 4:0 (1:0)-Erfolg beim FSV Mainz 05. Für die Rheinhessen war es unter Coach Beierlorzer nach zunächst zwei Siegen die zweite Niederlage in Folge. Mainz weist aus 15 Spielen weiterhin 15 Punkte auf und muss den Blick nach unten richten.

Die Hausherren begannen schwungvoll, konnten dem Favoriten aber nur in der Anfangsphase ein wenig Paroli bieten. Die ersten Chancen gehörten bereits den Gästen: Reus wurde im Mainzer Strafraum gleich zweimal geblockt, Schulz vergab ebenfalls zweimal in aussichtsreicher Position.

Nach einer Viertelstunde folgte der nächste Schreckmoment für die Mainzer, bei denen Adam Szalai für den kurzfristig wegen Knieproblemen ausgefallenen Karim Onisiwo stürmte. Nach einem Handspiel von FSV-Verteidiger Jeremiah St. Juste im eigenen Strafraum schaltete sich der Video-Assistent in Köln ein, doch den vom BVB erhofften Elfmeter gab es nicht.

BVB schnürt Mainz in der eigenen Hälfte ein

Dortmund dominierte und schnürte den FSV in dessen eigener Hälfte phasenweise ein. Die nächste dicke Gelegenheit ließ auch nicht lange auf sich warten, doch Reus (26.) scheiterte frei vor dem Tor am glänzend reagierenden 05-Keeper Robin Zentner.

Wenig später machte es der Nationalspieler dann besser: Nach einer Ecke jagte Reus den Ball von der Strafraumgrenze flach ins Eck zur längst überfälligen Führung.

Mainz findet in der Offensive kaum statt

Auch nach dem Pausentee wurde die von Mats Hummels umsichtig dirigierte BVB-Abwehr nur wenig gefordert. Mainz tat sich im Spiel nach vorne wahnsinnig schwer und entwickelte kaum Zug zum Tor. Vielmehr musste auf der Gegenseite Zentner nach einer Stunde erneut vor dem durchgebrochenen Reus retten.

Dortmund hatte alles im Griff, versäumte es zunächst aber, den Vorsprung auszubauen. Das gelang dann Sancho nach toller Vorarbeit von Dan-Axel Zagadou, der den Engländer nach einem Sprint über das halbe Feld mustergültig freispielte. Als Hazard kurz darauf weiter erhöhte, war die Entscheidung gefallen.

Mateta feiert sein Comeback

In der Folge hätten die Gäste noch etwas mehr für ihr Torekonto tun können, doch Sancho traf nur den Pfosten. Schulz zielte dann genauer. Einziger Lichtblick im Mainzer Spiel war das Comeback von Jean-Philipp Mateta. Der 22 Jahre alte Stürmer kam in der Schlussphase nach viermonatiger Verletzungspause zu seinem Saisondebüt, konnte aber nichts mehr bewirken.

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