FSV Mainz 05 gegen Union Berlin (Foto: Imago, Imago Images / Thomas Frey)

Fußball | Bundesliga Mainz 05 kassiert die nächste Pleite

Nach dem desaströsen 0:8 bei RB Leipzig muss sich die Mannschaft von Trainer Sandro Schwarz am elften Spieltag der Bundesliga auch Union Berlin mit 2:3 (0:2) geschlagen geben.

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Der FSV Mainz 05 steckt weiter in der Krise. Auch gegen den Aufsteiger aus Berlin gab es nichts Zählbares zu holen. Grund ist vor allem die Defensive. Mit 30 Gegentoren stellen die Rheinhessen die schwächste Abwehr der Liga und liegen nun auf Relegationsplatz 16.

Kurz nach der Pause sah es für die Mainzer gar nach einer neuerlichen Packung aus. Bis zur 51. hatte Union durch ein Eigentor von Daniel Brosinski (30. Minute) und einen Doppelpack von Sebastian Andersson (45.+3/51.) bereits ein 3:0 heraus geschossen. Karim Onisiwo sorgte mit dem 1:3 noch einmal für Hoffnung (81.), die Brosinski mit dem 2:3 noch verstärkte (90.+4). Zum Ausgleich reichte es für die 05er aber nicht mehr.

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Mainzer engagiert, aber unsicher

Von der ersten Minute an lieferten sich beide Teams einen intensiven Kampf mit wenig gelungenen Ballstafetten. Den harten Umgang miteinander demonstrierte Union-Profi Robert Andrich, als er nach vier Minuten Adam Szalai böse am Knöchel traf.

Die 05er gingen engagiert zu Werke, doch ihre Unsicherheit stieg von Minute zu Minute. Zumal die Gäste mit ihren Kontern erste Nadelstiche setzten. So schoss Christopher Lenz nach knapp 20 Minuten überhastet übers Tor.

Kurz darauf hätte Szalai beinahe sein erstes Tor für die Mainzer nach seiner Rückkehr aus Hoffenheim erzielt: Der 31 Jahre alte Ungar scheiterte aber mit einem Gewaltschuss am starken Keeper Rafal Gikiewicz.

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Rückschlag auf Rückschlag

Union nutzte dann die Hektik im Spiel der Schwarz-Elf. Nach Vorarbeit von Kapitän Christopher Trimmel hielt Marcus Ingvartsen den Fuß hin, am Ende aber hatte Brosinski den Ball über die eigene Linie gelenkt - 0:1.

Der nächste Nackenschlag für die Mainzer erfolgte in der Nachspielzeit des ersten Durchgangs: Trimmel erkämpfte noch eine Ecke, führte sie selbst aus und Andersson erhöhte mit einem wuchtigen Kopfball auf 2:0. Mit gellenden Pfiffen verabschiedeten die Fans den FSV in die Kabine.

Mainz wacht zu spät auf

Der nächste Rückschlag ließ jedoch nicht lange auf sich warten: Ecke Trimmel, Kopfballtor Andersson - so hieß es auch wenige Minuten nach Wiederanpfiff. Immerhin wehrten sich die Mainzer gegen ein Debakel wie in Leipzig und hatten auch noch Chancen. Die Treffer von Onisiwo und Brosinski in der Nachspielzeit kamen aber zu spät.

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Für Mainz-Coach Sandro Schwarz wird die Luft nach der Niederlage immer dünner. "Ich muss jetzt nicht jede Woche ein Plädoyer (für den Trainer, Anmerk. d. Red.) halten", sagte Sportdirektor Rouven Schröder nach der Partie am SWR-Mikrofon. Man werde das Spiel kritisch aufarbeiten, so Schröder weiter.

REDAKTION
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